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Wohlfahrtsverbände und deutscher Startup Sektor wollen gemeinsam innovative soziale Lösungen entwickeln

14.01.2019
Gemeinsam haben fünf große Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK und ZWST), das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) und der Bundesverband Deutscher Startups (Startup Verband) beschlossen, zukünftig stärker zusammen an innovativen Lösungen für die neuen  gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. In einem ersten Schritt wurde ein gemeinsames Positionspapier   entwickelt, das den Anspruch der unterzeichnenden Verbände verdeutlicht, innovative Lösungen entwickeln zu wollen, die der Gesellschaft zu Gute kommen.

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt: „Neue Herausforderungen benötigen neue Lösungen und eben auch neue Kooperationen. In vorangegangenen gemeinsamen Projekten wurde deutlich, dass wir viel voneinander lernen können. Diesen Prozess des voneinander Lernens möchten wir noch intensivieren, um unsere verschiedenen Stärken erfolgreich zusammenzubringen.“

Die engere Vernetzung der Wohlfahrtsverbände mit dem deutschen Startup Sektor dient dazu, neue Innovationsimpulse anzustoßen, die Innovationskraft des sozialen Sektors insgesamt zu stärken und damit einen effektiveren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten. Die unterzeichnenden Verbände wollen gemeinsame Themen identifizieren und daraus konkrete Handlungsbedarfe ableiten und bearbeiten. Im Rahmen der zukünftigen Zusammenarbeit sollen die verschiedenen Perspektiven, Kompetenzen, Herangehensweisen und Erfahrungen der etablierten Wohlfahrtsverbände und der Startups zusammengebracht werden, um gemeinsam innovative Angebote zu entwickeln. Im Fokus soll der fachliche Austausch zum Thema soziale Innovationen liegen. Eine entscheidende Rolle werden die stetige Rückkoppelung und Kommunikation mit den Mitgliedern der Verbände über die Bedarfe vor Ort spielen.

Mit der Kooperation soll ein Prozess angestoßen werden, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Rahmenbedingungen für soziale Innovationen in Deutschland deutlich zu verbessern. So  fordern die Verbände in ihrem Positionspapier vor allem, dass für gemeinsame Begegnungs- und Experimentierräume sowie für die Verbreitung von erfolgreichen innovativen Projekten, mehr finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden müssen. Nötig sind Förderprogramme, die der Besonderheit und den speziellen Bedürfnissen sozialer Innovationen gerecht werden, damit diese entwickelt, realisiert und skaliert werden können.

Das gemeinsame politische Positionspapier „Gesellschaftlicher Fortschritt braucht soziale Innovation“.