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Wohlfahrtspflege verpflichtet sich zur Transparenz

21.02.2011 Potsdam - Die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg hat Grundsätze zur Transparenz erarbeitet und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie vorgestellt.

Ziel dieser Selbstverpflichtung ist es, die Verwendung öffentlicher Mittel und Spenden besser nachvollziehbar zu machen. So soll dokumentiert werden, wie die frei-gemeinnützigen sozialen Dienste und Einrichtungen der LIGA nach den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ihre Hilfen erbringen.
Zudem wird ein Einblick in die Personal- und Organisationsstrukturen ermöglicht.

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Brandenburg (Arbeiterwohlfahrt, Caritasverbände, der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland) sind Träger sozialer Einrichtungen und vertreten die Interessen von Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.
Mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Zehntausende von Ehrenamtlichen helfen Menschen in Notlagen und erbringen soziale Leistungen. Die freien Träger der Wohlfahrtspflege sind dem Gemeinwohl verpflichtet und verfolgen ausschließlich die in den Satzungen festgelegten Zwecke. "Auf dem Hintergrund aktueller Diskussionen um die Mittelverwendung im sozialen Bereich wollen die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege einen aktiven Beitrag zur Vertrauensbildung leisten", sagt Manfred Thuns, Vorsitzender der LIGA im Land Brandenburg. ?Deshalb haben wir auch unseren Mitgliedern empfohlen, ihre Organisationsstrukturen nach den Grundsätzen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft offen zu legen?, erklärt Thuns. Zu diesen Grundsätzen gehören: Die Veröffentlichung von Satzungen bzw. Gesellschaftsverträgen, angestrebte Ziele, Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft, Namen und Funktion von Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsorganen, Personalstruktur, Tätigkeitsberichte sowie Auskünfte über die Mittelherkunft und Mittelverwendung. "Alle in der LIGA vertretenen Wohlfahrtsverbände erbringen seit Jahrzehnten vielfältigste soziale Hilfen. Die gemeinnützigen, freien Träger tragen maßgeblich zur Verbesserung der Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger bei. ?Wir wollen zeigen, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen verdient haben", so Manfred Thuns.