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Strausberg feierte seinen 775. Geburtstag

27.06.2015
...und die AWO in Strausberg war beim großen Kinderfest im strömenden Regen und dem Festumzug mit einem großen geschichtlichen Aktionsbild mit 50 AWO-Mitarbeiter/innen, Ehrenamlter/innen, Eltern der Kita Spatzennest mit ihren Kindern, Betreuer/innen der AWO-Tours und Kinder und Jugendliche aus dem Erziehungshilfeverbund dabei.
Team des Festumzuges.jpg

Die Darsteller/innen hatten historische Kostüme an und viel Spaß an der Interaktion mit dem zahlreichen Publikum. 1848 revoltierten im Landarmenhaus Strausberg die Ärmsten der Armnen. Kein Bett, schlechtes Essen, Krankheiten und Zustände wie im Gefägnis lassen die Insassen auf die Barrikaden gehen. Die Protestschilder wurden von Selbsthilfegruppen der Suchberatungsstelle mühevoll hergestellt. Es wurde dargestellt, wie die AWO mit ihrer Gründung 1919 die sozialen Nöte der Armen aufgriff. Die Gründerin Marie Juchacz war die erste Frau, die im Reichstag 1920 für die SPD sprach und die sozialen Missstände anprangerte. Die AWO versuchte nach dem ersten Weltkrieg das Leid zu lindern. Suppenküche für die Armen und die ersten Ferienspiele für Kinder wurden organisiert. Diese beiden Aufgaben hat der Ortsverein Strausberg im Umzug historisch nachgestellt. 60 Liter wohlschmeckende Erbsensuppe wurde ausgegeben, die das Küchenteam vom Seniorenzentrum kochte. Die Betreuerinnen spielten mit den Kindern alte Spiele und begeisterten das Publikum. Die Kollegen und Kolleginnen des Seniorenzentrums trugen stolz das Banner "25 Jahre soziales Engagement in Strausberg". Dahinter fuhren Fahrzeuge der Tagesgruppe, der Sozialstation und der AWO-Tours. Dieser Bus war mit 400 AWO-Luftballons vollgestopft, die reißenden Absatz fanden. Hinter den Fahrzeugen trafen sich Mitarbeiter/innen aller Einrichtungen, welche die Schilder der Einrichtungen trugen. Als ein großer Anbieter umfangreicher sozialer Dienstleistungen in Strasuberg spannt sich der Bogen vom Engagement der Erzieher in der Kita Spatzennest und dem Erziehungshilfeverbund, den Schwestern und Pflegern der Sozialstation, Tagespflege und Seniorenzentrum und den Sozialarbeitern in der Drogen- und Suchtberatung. Das junge Gesicht der AWO ist die AWO-Tours (http://www.awo-strausberg.de/tours), die seit der Wende mit ihrem Jugendwerk spannende Feriencamps für 8.000 Kinder organisierte. 300 junge Menschen  fanden hier ihren Weg in soziale Richtungen. Für die ältere Generation sind der Klub mit vielen Veranstaltungen der Treffpunkt und das Reisen interessant.

Mit der Präsentation der AWO auf dem Festumzug wurde auch ein qualitativ neues Kapitel in der Zusammenarbeit der AWO-Einrichtungen aufgeschlagen. Die Finanzen übernahm der AWO Bezirksverband Brandenburg Ost e. V. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.