AWO Brandenburg e.V.

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Informationen

Regionalkonferenz AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V.

21.01.2012 Dienst am Menschen
Der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V. zieht Bilanz

Wildau.
Eine gute Nachricht hatte Christoph Eigenwillig am Ende noch: "Wir sind bei Tageslicht fertig geworden." Es war allerdings nicht die einzige frohe Botschaft, welche der Vorsitzende des Regionalverbandes Brandenburg Süd e. V. der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bei der Regionalkonferenz im Seniorenheim Wildau zu verkünden hatte.
Regionalkonferenz 2012 - Beschlussfassung

Dort hatten sich die Delegierten der sechs Kreisverbände und 33 Ortsvereine versammelt, um eine Bilanz der letzten Jahre zu ziehen. Und die fiel aus Sicht des Vorsitzenden ausgesprochen erfreulich aus. „Wir können mehr als zufrieden sein, denn wir haben uns mit einem einzigartigen Verbandsmodell sowohl von der Struktur als auch der Qualität und der Quantität sehr positiv entwickelt“, zog Christoph Eigenwillig als generelles Fazit.

Mit über 130 Einrichtungen ist der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V. mit seinen etwa 3.000 Mitgliedern mittlerweile in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Elbe-Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz sowie in der kreisfreien Stadt Cottbus vertreten. „Wir sind überall als ein sozialer Partner anerkannt, auf den man sich verlassen kann“, sieht Eigenwillig auch vor Ort eine positive Resonanz.
Die Tätigkeitsfelder reichen dabei von der Kinder- und Jugendbetreuung über die Behinderten-Förderung von Menschen mit Behinderungen bis hin zu modern ausgestatteten Senioreneinrichtungen. „Wir sind wirtschaftlich solide aufgestellt und verfügen über ein breites Angebot in den Bereichen Pflege und Betreuung“, ergänzt Geschäftsführer Jens Lehmann.

Doch wie auch sonst im Leben, so sind auch im Sozialbereich die Zeiten schnelllebig. Selbst der Dienst am Menschen hat sich an den modernen Zeiten zu orientieren. „Wir müssen uns mit den Menschen bewegen“, beschreibt Jens Lehmann diese Anforderungen. Für Christoph Eigenwillig liegen sie nicht nur in veränderten Richtlinien der Europa-Politik, sondern vor allem im demografischen Wandel. „Und der vollzieht sich an unseren verschiedenen Standorten sehr unterschiedlich. In Guben sind die Verhältnisse halt anders als in Königs Wusterhausen“, erklärt der Verbandsvorsitzende. Während an einem Ort verstärkte Seniorenbetreuung nötig ist, liegt woanders der Fokus mehr auf dem Kinder- und Jugendbereich. „Deshalb müssen wir mit unseren Ortsvereinen ständig im Dialog stehen, um auf die Erfordernisse richtig reagieren zu können“, meint Eigenwillig. In unserer Region laufen seit längerem die Planungen für einen Generationenpark in Eichwalde, allerdings sind die Verhandlungen mit der Kommune zuletzt etwas ins stocken geraten.
Etwas zügiger scheint es in Königs Wusterhausen voran zu gehen. Dort soll am Kirchplatz ein neues Mehrgenerationenprojekthaus entstehen, in den nächsten Wochen werden die Bauunterlagen eingereicht.

Ein zentraler Punkt der Regionalkonferenz waren natürlich die Wahlen – und Ehrungen. So wurden die verdienstvollen Mitglieder Bärbel Lamm, Gisela Lange, Edda Winkler und Cornelia Wrobel mit der erstmalig vergebenen „Lotte-Lemke-Medaille“ ausgezeichnet. Auch beim Wahlvorgang sah man viele vertraute Gesichter: So wurde Christoph Eigenwillig als Vorsitzender im Amt bestätigt, seine Stellvertreter sind mit Jürgen Mertner (Vorsitzender der AWO in LDS), Hubert Lamm, Wolf-Dietrich Schüler und Heinz Felker ebenfalls langjährige AWO-Mitstreiter. Ergänzt wird das Führungsgremium durch einen elfköpfigen BeiratVorstand. Und der ist teilweise prominent besetzt, denn dort sind zum Beispiel auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Danckert, die Staatssekretärin Tina Fischer und die Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis vertreten.

(sto, Blickpunkt)

Fotos: Dieter Okroy

Neuer Vorstand

Vorstandsvorsitzender

  • Christoph Eigenwillig

stellv. Vorsitzende
  • Jürgen Mertner
  • Hubert Lamm
  • Wolf-Dietrich Schüler
  • Heinz Felker

Beisitzer
  • Edelgard Luckfiel-Koal
  • Heike Modrow
  • Karin Freese
  • Karin Wegel
  • Werner Molsner
  • Tina Fischer, StS
  • Prof. Dr. Peter Danckert, MdB
  • Caroline Schulz
  • Gesine Carlitschek
  • Klaus Kretschmer
  • Kerstin Kircheis, MdL

Revisoren
  • Johanna Kadalowski
  • Gerhard Wenzel
  • Nicole Hanschick

Preisträgerinnen Lotte-Lemke-Medaille

Erstmalig wurde die Lotte-Lemke-Medaille, eine Ehrung für verdienstvolle Mitglieder, verliehen.

  • Cornelia Wrobel
  • Bärbel Lamm
  • Gisela Lange
  • Edda Winkler