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Manfred Stolpe mit der Regine-Hildebrandt-Medaille 2009 ausgezeichnet

06.07.2009 Von der AWO für die AWO – so ließe sich der kulturelle Rahmen der Festveranstaltung zur Verleihung der Regine-Hildebrandt-Medaille 2009 umschreiben.

Extra für diesen besonderen Tag hatte die Brandenburger Band KEIMZEIT ihre frühere Sängerin, Leisegang-Schwester und Leiterin einer AWO-Kita Marion Bohn (geb. Leisegang) mitgebracht, um mit der heimlichen Ost-Hymne „Klingklang“ einen fröhlichen kulturellen Beitrag zu leisten. Auch die Kleinsten aus der Kita Sonnenblume, die den Auftakt gaben, hatten sich viele Wochen für diesen ganz besonderen Auftritt vorbereitet.

Ministerpräsident Matthias Platzeck würdigte als Laudator die AWO-Ehrenamtler aus Brandenburg und Berlin:
„Mit der Medaille der AWO-Landesverbände von Brandenburg und Berlin ehren wir heute wieder Menschen, die sich ganz im Sinne unserer unvergessenen Regine Hildebrandt für das Gemeinwohl und für Mitmenschlichkeit einsetzen. Sie erfüllen damit Regine Hildebrandts Vermächtnis `Kinder, vergesst nicht: der eigentliche Sinn des Lebens liegt im Miteinander`.

Preisträgerin Edelgard Luckfiel zieht es als langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt zu den sozial Benachteiligten. Zu denen, die Hilfe zur Selbsthilfe, die Betreuung, Fürsorge, Rat und manchmal einfach nur ein freundliches Wort und geduldige Zuhörer brauchen. Unser Land wäre ärmer und kälter ohne Menschen wie Frau Luckfiel, die sich freiwillig und aus eigener Kraft für ihre Mitmenschen einsetzen.

Ausgezeichnet wird auch das Berliner Pilotprojekt „Hauptschüler in den Beruf“, das die beruflichen Chancen von Neuköllner Jugendliche verbessern soll. Alle Beteiligten brauchen einen langen Atem. Am Ende soll die Vermittlung der jungen Menschen in eine Ausbildung stehen. Da ist die Ehrung mit der Regine-Hildebrandt-Medaille nicht nur Würdigung, sondern auch Ermutigung“, so der Ministerpräsident zu den Ehrungen.

Die Auszeichnung von Manfred Stolpe, Ministerpräsident des Landes Brandenburg a.d. ist für die Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg und Berlin bedeutend:
„Die AWO Landesverbände Brandenburg und Berlin möchten, dass die Ehrung und dieser Tag für unseren AWO-Freund Manfred Stolpe etwas ganz besonderes ist“ sagt die Brandenburger AWO Landesvorsitzende Margrit Spielmann.
„Die Menschen in Brandenburg sind dankbar für den unermüdlichen Einsatz und die viele Kraft, die Manfred Stolpe zum Wohle unseres Landes aufgebracht hat. Es ist Zeit, dafür „Danke“ zu sagen“, so Spielmann weiter.

Für den Laudator Frank-Walter Steinmeier, seines Zeichens Bundesaußenminister und Vizekanzler besteht selbst eine starke Verbundenheit zu Manfred Stolpe und zu Brandenburg: “Vor 20 Jahren hätten wohl nur wenige, die zwischen Elbe und Oder zuhause sind, von sich selbst gesagt: ‚Ich bin ein Brandenburger’. Das ist heute anders. Brandenburg ist wieder da und bedeutet den Menschen etwas. Kein Zweifel: Das ist das Verdienst von Manfred Stolpe.
Er hat neues Selbstbewusstsein im Osten geschaffen. Er hat im Umbruch zu den Brandenburgern gehalten – und sie zu ihm. Er macht den Menschen Mut. Manfred Stolpe setzt sich für Augenhöhe und Respekt zwischen Ost und West ein.
Regine Hildebrandt hätte sich diesen Preisträger gewünscht!”

Neben vielen politischen Weggefährten – u.a. Mitglieder der früheren Landesregierung- waren auch Wegbegleiter aus den Zeiten, als Manfred Stolpe im Dienst der Evangelischen Kirche stand, der Einladung nach Potsdam gefolgt.