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Aktuelle Meldungen

Was gibt es Neues bei der AWO? Was tut sich auf sozialpolitischer Ebene? Finden Sie hier alle aktuellen Meldungen der Arbeiterwohlfahrt auf einen Blick.
17.01.2019

AWO fordert: In Pflegeversicherung müssen alle einzahlen

Bundesgesundheitsminister Spahn möchte die Finanzierung der Pflegeversicherung reformieren. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO fordert seit langem eine nachhaltige Reform der Finanzierung der Pflegeversicherung. Alle Berufsgruppen, alle Einkommensarten und auch bisher privatversicherte Personen müssen in die gesetzliche Pflegeversicherung einbezogen werden. So kann die Einnahmebasis der Pflegeversicherung im Umlagesystem erweitert werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ergänzt: „Diese Finanzierung kann einen wichtigen Beitrag zur Verminderung von sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit darstellen.“ Genauso wichtig ist es zudem, die Refinanzierung der so genannten Behandlungspflege in Pflegeheimen durch die Krankenversicherung  zu gewährleisten. Dies ist bisher systemwidrig in die Pflegeversicherung verschoben worden. Die Eigenanteile der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen steigen ohnehin schon enorm, da die Zuzahlung der Pflegeversicherung noch oben gedeckelt ist.

16.01.2019

AWO Neujahrsempfang ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres

Gestern Abend feierte der AWO Bundesverband seinen Neujahrsempfang. Mit fast 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft war es in der Berliner Kalkscheune rappelvoll. In bester Stimmung startete die AWO mit ihren Gästen in ihr 100. Jubiläumsjahr, dementsprechend betonte auch der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt: „Das neue Jahr kann nur ein gutes Jahr werden, denn schließlich feiern wir unser 100. Jubiläum. Dass wir als AWO auch nach einhundert Jahren nicht nur existieren, sondern ein großer Wohlfahrtsverband sind, ist die Leistung von Hunderttausenden ehren- und hauptamtlich Engagierten. Wir konnten uns aber nur deshalb so erfolgreich entwickeln, weil wir uns immer an unseren Grundwerten orientiert haben.“

15.01.2019

Hartz IV - AWO fordert klare Kante gegen Sanktionspraxis im SGB II

Anlässlich der heutigen Verhandlung* des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu den Sanktionen im SGB II erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir hoffen, dass das BVerfG endlich Farbe bekennt und verbindlich klärt, ob Kürzungen der Grundsicherung vereinbar sind mit dem Recht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Statt auf Sanktionen, sollte stärker auf die persönliche Beratung und Betreuung gesetzt werden. Nur das kann die Betroffenen tatsächlich näher an den Arbeitsmarkt heranführen. Die AWO fordert außerdem, dass das Sanktionssystems hinsichtlich von Bedarfsgemeinschaften entschärft wird. Dies wäre ein wichtiger und längst überfälliger Beitrag zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut.“

14.01.2019

Courage? Ausgezeichnet!

Das Bündnis für Mut und Verständigung zeichnet besonderes Engagement aus.

14.01.2019

AWO fordert Sofortmaßnahmen für angemessenen Wohnraum

Nach den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen haben sieben Prozent der Bevölkerung in Deutschland zu wenig Platz zum Leben. Hierzu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, doch in einer Wohnung zu leben, die den eigenen Bedürfnissen entspricht und zugleich bezahlbar ist, wird für immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem kaum realisierbaren Traum. Wir benötigen drei Sofortmaßnahmen für mehr angemessenen Wohnraum: ein höheres Wohngeld, eine wirksamere Mietpreisbremse und einen verstärkten sozialen Wohnungsbau. Darüber hinaus  ist es notwendig, Energie- und Wasserpreise sozial auszugestalten. Wohngeld und die Kosten der Unterkunft und Heizung müssen außerdem regelmäßig an die Lebensrealität der Menschen angepasst werden.“*

14.01.2019

Wohlfahrtsverbände und deutscher Startup Sektor wollen gemeinsam innovative soziale Lösungen entwickeln

Gemeinsam haben fünf große Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK und ZWST), das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) und der Bundesverband Deutscher Startups (Startup Verband) beschlossen, zukünftig stärker zusammen an innovativen Lösungen für die neuen  gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. In einem ersten Schritt wurde ein gemeinsames Positionspapier   entwickelt, das den Anspruch der unterzeichnenden Verbände verdeutlicht, innovative Lösungen entwickeln zu wollen, die der Gesellschaft zu Gute kommen.

12.01.2019

Pressemitteilung

Regine-Hildebrandt-Medaille an Burkhard Thomaschewski verliehen

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12.01.2019

12.01.2019

Regine-Hildebrandt-Medaille an Burkhard Thomaschewski verliehen

Burkhard Thomaschewski wurde mit der Regine-Hildebrandt-Medaille gewürdigt. Sie wird an Persönlichkeiten, Projekte oder Initiativen verliehen, die sich im Sinne Regine Hildebrandts in beispielhafter Weise um das Gemeinwohl und das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt in Berlin und Brandenburg verdient gemacht haben.

10.01.2019

Starke Familien Gesetz: Kinder brauchen mehr

Das Bundeskabinett verabschiedete gestern das so genannte „Starke-Familien-Gesetz“. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Es gibt zu viele arme Kinder in diesem Land, es ist höchste Zeit zu handeln. Insofern begrüßen wir einzelne Maßnahmen in dem Gesetz, sind aber der Ansicht, dass diese lange nicht ausreichen, um Kinderarmut in Deutschland wirkungsvoll und nachhaltig zu bekämpfen. Das Gesetz ist kein Schritt dahin, dass Dickicht familienpolitischer Leistungen abzubauen. Grundsätzlich ist das Nebeneinander aus Kindergeld, Kinderfreibetrag, Kinderzuschlag, Kinderregelsätzen und Pauschalen des Bildungs- und Teilhabepakets für die Betroffenen kaum zu durchschauen und birgt die Gefahr, dass die Leistungen nicht bei den Familien ankommen, die diese am Nötigsten bräuchten. Wir brauchen perspektivisch ein einheitliches kindzentriertes System der finanziellen Absicherung, so wie es die Kindergrundsicherung darstellt und für die sich die AWO seit langem einsetzt.“

02.01.2019

AWO setzt sich auch in ihrem Jubiläumsjahr 2019 für mehr soziale Gerechtigkeit ein

Zum Jahresanfang erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Für die AWO hat ein ganz besonderes Jahr begonnen – sie wird 100 Jahre alt. Damals wie heute wird sie gebraucht, um denjenigen eine Stimme zu geben, die nicht immer für sich selbst eintreten können oder schlicht nicht gehört werden. Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit. In einer älter und zunehmend verunsicherter werdenden Gesellschaft braucht es eine funktionierende soziale Infrastruktur im Quartier, von Kindertagesstätten, über Beratungseinrichtungen bis hin zu Seniorenzentren. Dafür setzt sich die AWO ein.“