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Aktuelle Meldungen

Was gibt es Neues bei der AWO? Was tut sich auf sozialpolitischer Ebene? Finden Sie hier alle aktuellen Meldungen der Arbeiterwohlfahrt auf einen Blick.
20.03.2019

Haushalt 2020: AWO fordert gerechtere Steuerpolitik statt pauschaler Kürzungen

Heute wird der Bundesfinanzminister Olaf Scholz im Bundeskabinett seine Eckpunkte für den Haushalt 2020 vorstellen. Nach bekannt gewordenen Plänen, sollen die Ministerien im nächsten Jahr insgesamt einen Betrag von 3,7 Milliarden Euro einsparen. Auch auf Schulden soll weiterhin verzichtet werden. Dazu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO befürwortet das Ziel, die öffentlichen Haushalte auszugleichen, um der Verantwortung für die nachkommenden Generationen gerecht zu werden. Dies sollte aber in erster Linie durch eine gerechtere Steuerpolitik und nicht durch pauschale Einsparungen in wichtigen sozialpolitischen Feldern erfolgen. Wenn man die Einnahmeseite bei den Steuern erhöhen will, kommt man um Themen wie die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerflucht sowie die stärkere Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen nicht herum. Das dogmatische Festhalten an der Schuldenbremse engt letztlich die politische Gestaltungs- und Handlungsspielräume zu sehr ein und geht zudem zu Lasten sozialer Maßnahmen.“

18.03.2019

Equal Pay Day: AWO fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit

Anlässlich des heutigen Equal Pay Days* erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Es ist höchste Zeit, die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern nicht nur einmal jährlich zu kritisieren, sondern Worten Taten folgen zu lassen. Lohngerechtigkeit, die den Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern abbaut, muss endlich umgesetzt werden.“

15.03.2019

AWO begrüßt Initiative zur Öffnung der Integrationskurse

Die AWO unterstützt die Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widman-Mauz, den Zugang zu Integrationskursen für alle Geflüchteten zu öffnen. Hierzu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Es ist für ein gelingendes Zusammenleben dringend notwendig, dass Schutzsuchenden echte Teilhabe durch den Erwerb deutscher Sprachkenntnisse sowie Kenntnisse der Lebensumstände in Deutschland ermöglicht wird.“ Gerade ehrenamtlich Engagierte und Menschen mit Fluchterfahrung äußern immer wieder den Wunsch, Integrationskurse weiter zu öffnen.

14.03.2019

Großdemo - „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ am 19. Mai in sieben Städten Deutschlands

Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 60 Organisationen und Initiativen plant für den 19. Mai Großdemonstrationen in sieben Städten Deutschlands. Eine Woche vor der Europawahl wollen zehntausende Menschen unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ für eine EU der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels auf die Straße gehen. Die Europawahl am 26. Mai 2019 sei eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union, heißt es im Aufruf des Bündnisses. Denn Nationalisten und Rechtsextreme hofften darauf, mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Alle seien gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern, so das Bündnis.

14.03.2019

Weltweiter Schulstreik: AWO unterstützt Ruf der Jugendlichen nach konsequentem Klimaschutz

Mit einem erneuten Schulstreik werden am morgigen Freitag mittlerweile weltweit wieder Schülerinnen und Schüler für einen konsequenten Klimaschutz und die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele demonstrieren. Die AWO erklärt sich aus  diesem Anlass solidarisch mit den engagierten Schülerinnen und Schülern und stellt sich hinter ihre Forderungen.

14.03.2019

AWO Bundesverband begrüßt Urteil des Rostocker Oberlandesgerichts

Das Oberlandesgericht Rostock bestätigte das Urteil des Neubrandenburger Landgerichts, nachdem die mit dem damaligen Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes Müritz abgeschlossenen Vertragsinhalte nicht wirksam zustande kamen. In diesem Zusammenhang entstandene Bezüge muss der ehemalige Geschäftsführer der AWO zurückzahlen.

11.03.2019

AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 11. März bis 24. März 2019 gegen Rassismus. „Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das selbstbestimmte Leben von Menschen und gefährdet dadurch unsere Demokratie. Für die Menschen, Erwachsene und Kinder, denen Rassismus entgegenschlägt, ist Rassismus eine massive existenzielle Bedrohung und erweckt Angst und Schrecken. Dem muss unsere gesamte Gesellschaft entgegentreten. Deshalb beteiligt sich die AWO bundesweit an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Aktivitäten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Verbände und Einrichtungen der AWO sind aufgerufen,  mit kreativen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und sich zu beteiligen.

07.03.2019

AWO unterstützt „Pariser Erklärung"

France Terre d’Asile, Heinrich Böll Stiftung, Cimade, Forum Refugees, Caritas Deutschland, Diakonie Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Pro Asyl und der AWO Bundesverband haben die „Pariser Erklärung“ unterzeichnet.

07.03.2019

FSJ und BFD bei der AWO – awo-freiwillich.de komplett überarbeitet und mit allen wichtigen Informationen

Das Aktionsjahr der AWO Freiwilligendienste unter dem Motto „Erfahrung für die Zukunft“ nahm die AWO zum Anlass, ihre Webseite zu den Freiwilligendiensten www.awo-freiwillich.de komplett neu zu gestalten. „Die Seite bietet vielfältige Einblicke in die praktische Arbeit der Freiwilligen und die begleitenden Seminare, in denen 2019 die politische Bildung besonders im Vordergrund stehen wird. Es werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Beiträge hinkommen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

06.03.2019

AWO fordert zum Internationalen Frauentag: Recht auf körperliche Autonomie

Anlässlich des Frauentages am 08. März erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „ Auch 100 Jahre nachdem das Wahlrecht für Frauen eingeführt wurde, sind zentrale Menschenrechte für Frauen in Deutschland noch nicht verwirklicht.“ Nach Ansicht der AWO gehören die Selbstbestimmung über den eigenen Körper und die eigene Gesundheit zu den Grundvoraussetzungen für Frauen, ihr Leben frei und eigenverantwortlich gestalten zu können. Der Feiertag bietet Anlass, immer wieder eine kritische und öffentliche Diskussion zu führen, wie es um die Rechte der Frauen steht. In diesem Sinne begrüßt die AWO die Initiative des Berliner Senats, den 08. März in Berlin zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen.

01.03.2019

Verbraucherschutz für Geflüchtete: Hilfe in einfacher Sprache veröffentlicht

Eine neue Arbeitshilfe der AWO informiert in einfacher Sprache über die wichtigsten Fragen rund um Verbraucherrechte und Verbraucherschutz. Sie dient als einfaches Nachschlagewerk für Geflüchtete, für Beratungen oder zur Unterrichtsvorbereitung in Sprachkursen.

27.02.2019

AWO - Gemeinsam für ein soziales und solidarisches Europa

Zu den Europawahlen 2019 hat die AWO ihre europapolitischen Forderungen „Gemeinsam für ein soziales und solidarisches Europa“ verabschiedet. Daraus resultieren 39 Fragen, die die AWO als Wahlprüfsteine nun an die im Bundestag vertretenden demokratischen Parteien gesendet hat. „Die Europäische Union ist ein einmaliges Friedensprojekt. Frieden, Stabilität und Wohlstand können aber auf Dauer nur mit einem sozialen Europa, das Vielfalt, Zusammenhalt und Solidarität lebt und niemanden zurücklässt gesichert werden. Ein wichtiges Ziel der europäischen Politik ist es, soziale Ungleichheiten zwischen den Mitgliedsstaaten zu verringern. Das darf aber nicht dazu führen, dass Deutschland seine hart erkämpften sozialen Standards absenkt. Im Gegenteil, die gemeinnützige Sozialwirtschaft muss gestärkt werden“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

27.02.2019

AWO unterstützt Erklärung des Netzwerks für eine gerechte Rente

Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Wer lange Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat und hierfür Rentenbeiträge gezahlt hat, muss im Alter mehr haben als eine bedürftigkeitsgeprüfte Grundsicherung. Das Grundrentenkonzept setzt dieses Ziel um und trägt der langjährigen AWO-Forderung Rechnung, dass Leistungsverbesserungen für Niedrigverdiener in der Rentenversicherung nicht bedürftigkeitsabhängig sein dürfen. Die Höhe einer Rente muss sich nach der Lebensleistung des einzelnen Versicherten richten und nicht nach der Höhe des Partnereinkommens. Diese entscheidende Bedingung erfüllt die Grundrente im Gegensatz zu den früheren Modellen voll und ganz.“

22.02.2019

Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderungen endlich beendet

Gestern veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung zu seinem Urteil, nachdem die Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Betreuung in allen Angelegenheiten und für Menschen, die schuldunfähig eine rechtswidrige Tat begangen und in einer Psychiatrie untergebracht sind, verfassungswidrig und nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind.

19.02.2019

AWO feiert den 100. Jahrestag der Rede ihrer Gründerin Marie Juchacz als erste Frau in einem deutschen Parlament

Mit einer Gedenkveranstaltung ehrt die AWO heute einen  besonderen Moment in der Geschichte des deutschen Parlaments – zum 100. Mal jährt sich, dass mit der Sozialdemokratin Marie Juchacz erstmals eine Frau im deutschen Reichstag eine Rede hielt. Noch im selben Jahr war Marie Juchacz verantwortlich für die Gründung der Arbeiterwohlfahrt (als Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD). An der heutigen Veranstaltung nahmen rund 100  Gäste aus der AWO und der Sozialdemokratischen Partei teil. Dazu erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt: „Marie Juchacz war zu einer Zeit politisch hochengagiert, in der Frauen Politik gänzlich verboten war. Sie kämpfte stellvertretend für alle Frauen in diesem Land für Gleichberechtigung, Solidarität und Gerechtigkeit. Und ihr Kampf ist noch nicht zu Ende. Es gibt noch viel zu leisten in diesem Land bis Männer und Frauen und Männer nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch in der Praxis gleichberechtigt sind.“

18.02.2019

Anhörung §219a StGB im Bundestag: AWO lehnt Eilverfahren ab

Anlässlich der heutigen öffentlichen Expertenanhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zur Reform des §219a StGB erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die breit geführte Debatte um die Durchsetzung des Informationsrechts von ungewollt schwangeren Frauen und um die Berufsfreiheit von Ärztinnen und Ärzten zeigt, wie groß das öffentliche Interesse an diesem Thema ist. Dieses berechtigte Interesse durch ein Eilverfahren im Bundestag zu ignorieren und damit die politische Auseinandersetzung einfach so abzuwürgen, anstatt sie im Parlament angemessen zu Ende zu führen, wird weder dem Thema noch dem Interesse der Menschen gerecht.“

15.02.2019

AWO startet Petition beim Deutschen Bundestag „Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen!“

Die AWO hat beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition: Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen! eingebracht, die heute online geht: epetitionen.bundestag.de. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt: „Seit Jahren macht die AWO auf die Tatsache aufmerksam, dass alle Kostensteigerungen, die in Pflegeheimen anfallen, aufgrund der Deckelung der Beträge, die die Pflegeversicherung zahlt, allein von den Bewohnerinnen und Bewohnern übernommen werden müssen. Für diese ist die Schmerzgrenze längst überschritten, denn sogar direkt durch die Pflege entstehende Kosten sind inzwischen in den zu zahlenden Eigenanteilen enthalten. Doch von Seiten der Politik wurde das Thema bisher nicht ernsthaft angegangen. Mit der Petition wollen wir zeigen, wie wichtig den Menschen dieses Thema ist. Wir sind überzeugt davon, dass wir in den nächsten vier Wochen die 50.000 Stimmen zusammenbekommen, damit der Bundestag sich mit einer gesetzlichen Neuregelung beschäftigen muss.“ Bereits 2017 lagen die Kosten, die eine versicherte Person selbst übernehmen musste, im Bundesdurchschnitt deutlich über der durchschnittlichen Rentenleistung.⃰

11.02.2019

AWO begrüßt Sozialstaatspapier der SPD

Anlässlich der Verabschiedung des Papiers „Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit. Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit.“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO begrüßt, dass die Sozialdemokratie sich auf ihre Wurzeln besinnt und wieder stärker den Arbeitsalltag der Menschen in den Blick nehmen möchte. So zum Beispiel setzt sich die AWO für eine starke Tarifbindung auch im sozialen Bereiche ein. Soziale Arbeit schafft die Basis für eine funktionierende Gesellschaft. Das muss sich auch in den Löhnen widerspiegeln. Nur so wird Soziale Arbeit wieder attraktiv, denn gerade hier macht sich ein Fachkräftemangel verstärkt bemerkbar.“

08.02.2019

AWO begrüßt Bürgergeld

Die SPD will am Wochenende das so genannte „Bürgergeld“ beschließen. Das umfassende Konzept zum Arbeitsmarkt soll eine Abkehr vom System Hartz IV sein.

07.02.2019

Was Kinder in Armut für mehr Teilhabe brauchen: Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG legt neue Zahlen vor

Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG, ein Zusammenschluss von Sozial-, Wohlfahrts-, Fachverbänden und Wissenschaftler*innen, hat sein Konzept für eine Grundsicherung für alle Kinder überarbeitet.

04.02.2019

AWO begrüßt Grundrentenkonzept

Zum Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für eine Grundrente erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Mit seinem Konzept für eine Grundrente hat Hubertus Heil einen guten und klugen Vorschlag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages vorgelegt, der jetzt schnell auf den Weg gebracht werden muss.

30.01.2019

AWO gratuliert Müttergenesungswerk zum 69. Jubiläum

Elly-Heuss-Knapp, die Frau des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss, gründete vor genau 69 Jahren - am 31. Januar 1950 - die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, besser bekannt als Müttergenesungswerk (MGW). „An der Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten für Eltern, vor allem für Mütter, hat sich in den letzten 69 Jahren nichts geändert. Es bleibt eine Herausforderung, Kinderbetreuung und die Pflege von Angehörigen mit dem eigenen Beruf unter einen Hut zu bringen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und fügt hinzu: „Wenn Mütter und Väter an ihre Grenzen stoßen und krank werden, bedeutet dieses auch eine Belastung für die Kinder.“

29.01.2019

Reform des §219a StGB: AWO fordert weiterhin komplette Abschaffung

Der seit gestern vorliegende Gesetzesentwurf zur Reform des §219a StGB überzeugt aus Sicht der AWO nicht. „Das Ziel der Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch wird durch die Reformen nicht erreicht“, urteilt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und ergänzt: „Frauen in Deutschland haben ein Recht auf vollständige, umfassende und aus einer Hand verfügbare, medizinische Informationen, um eine für sie sinnvolle Entscheidung treffen zu können. Stattdessen wird nun alles noch komplizierter. Mit diesem Reformvorschlag werden ungewollt schwangere Frauen weiterhin moralisch abgewertet und ihnen die Informationsgewinnung unnötig erschwert.“

25.01.2019

AWO gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus legt die AWO am Sonntag, den 27. Januar einen Kranz in Sachsenhausen nieder und gedenkt so der millionenfach Verfolgten und Ermordeten.

22.01.2019

Neuer deutsch-französischer Vertrag - Impulse für den zivilgesellschaftlichen Dialog

Anlässlich der heutigen Unterzeichnung des Vertrags von Aachen über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die deutsch-französische Freundschaft ist ein wichtiger Kern der europäischen Zusammenarbeit. Der neue Vertrag mit dem Ziel, die Zusammenarbeit noch weiter auszubauen, bietet zivilgesellschaftlichen Organisationen wie der AWO die Möglichkeit, besonders im Bereich im Bereich der interkulturellen Begegnungen, neue Impulse zu setzen. Diese wollen wir auch zukünftig lebendig mitgestalten.“

18.01.2019

AWO fordert weitere Maßnahmen für gute Bildung

Anlässlich der aktuellen Debatte im Bundestag zu den Empfehlungen des 7. Nationalen Bildungsberichts fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler grundlegende Verbesserungen in der Bildung und Förderung junger Menschen: „Der Bildungsbericht 2018 kann viele Fortschritte im Bildungsbereich aufführen. Zugleich stellen wir fest, dass dieser Trend zu mehr Bildung nicht bei allen Menschen ankommt. Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Familien nehmen nicht in gleichem Maße an den Verbesserungen teil. Immer noch sind zu viele Kinder von Armut bedroht, der Abstand zwischen leistungsstarken und leistungsschwächeren Grundschüler*innen hat sich in Deutschland vergrößert, der Anteil Jugendlicher ohne Schulabschluss ist von 5,8 % auf 6 % gestiegen.“ Wolfgang Stadler sieht hier große Verbesserungsbedarfe: „Wir müssen für diese abgehängten Kinder und Jugendlichen besondere Anstrengungen unternehmen und zusätzliche Angebote bieten. Dafür fehlt jedoch qualifiziertes Personal. Die Folge: Kita-Gruppen werden immer größer, qualitativ gute pädagogische Arbeit in Kita und Grundschule kann nicht mehr überall gesichert werden.“

17.01.2019

AWO fordert: In Pflegeversicherung müssen alle einzahlen

Bundesgesundheitsminister Spahn möchte die Finanzierung der Pflegeversicherung reformieren. Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die AWO fordert seit langem eine nachhaltige Reform der Finanzierung der Pflegeversicherung. Alle Berufsgruppen, alle Einkommensarten und auch bisher privatversicherte Personen müssen in die gesetzliche Pflegeversicherung einbezogen werden. So kann die Einnahmebasis der Pflegeversicherung im Umlagesystem erweitert werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker und ergänzt: „Diese Finanzierung kann einen wichtigen Beitrag zur Verminderung von sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit darstellen.“ Genauso wichtig ist es zudem, die Refinanzierung der so genannten Behandlungspflege in Pflegeheimen durch die Krankenversicherung  zu gewährleisten. Dies ist bisher systemwidrig in die Pflegeversicherung verschoben worden. Die Eigenanteile der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen steigen ohnehin schon enorm, da die Zuzahlung der Pflegeversicherung noch oben gedeckelt ist.

16.01.2019

AWO Neujahrsempfang ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres

Gestern Abend feierte der AWO Bundesverband seinen Neujahrsempfang. Mit fast 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft war es in der Berliner Kalkscheune rappelvoll. In bester Stimmung startete die AWO mit ihren Gästen in ihr 100. Jubiläumsjahr, dementsprechend betonte auch der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt: „Das neue Jahr kann nur ein gutes Jahr werden, denn schließlich feiern wir unser 100. Jubiläum. Dass wir als AWO auch nach einhundert Jahren nicht nur existieren, sondern ein großer Wohlfahrtsverband sind, ist die Leistung von Hunderttausenden ehren- und hauptamtlich Engagierten. Wir konnten uns aber nur deshalb so erfolgreich entwickeln, weil wir uns immer an unseren Grundwerten orientiert haben.“

15.01.2019

Hartz IV - AWO fordert klare Kante gegen Sanktionspraxis im SGB II

Anlässlich der heutigen Verhandlung* des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu den Sanktionen im SGB II erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir hoffen, dass das BVerfG endlich Farbe bekennt und verbindlich klärt, ob Kürzungen der Grundsicherung vereinbar sind mit dem Recht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Statt auf Sanktionen, sollte stärker auf die persönliche Beratung und Betreuung gesetzt werden. Nur das kann die Betroffenen tatsächlich näher an den Arbeitsmarkt heranführen. Die AWO fordert außerdem, dass das Sanktionssystems hinsichtlich von Bedarfsgemeinschaften entschärft wird. Dies wäre ein wichtiger und längst überfälliger Beitrag zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut.“

14.01.2019

Courage? Ausgezeichnet!

Das Bündnis für Mut und Verständigung zeichnet besonderes Engagement aus.

14.01.2019

AWO fordert Sofortmaßnahmen für angemessenen Wohnraum

Nach den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen haben sieben Prozent der Bevölkerung in Deutschland zu wenig Platz zum Leben. Hierzu erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, doch in einer Wohnung zu leben, die den eigenen Bedürfnissen entspricht und zugleich bezahlbar ist, wird für immer mehr Bürgerinnen und Bürger zu einem kaum realisierbaren Traum. Wir benötigen drei Sofortmaßnahmen für mehr angemessenen Wohnraum: ein höheres Wohngeld, eine wirksamere Mietpreisbremse und einen verstärkten sozialen Wohnungsbau. Darüber hinaus  ist es notwendig, Energie- und Wasserpreise sozial auszugestalten. Wohngeld und die Kosten der Unterkunft und Heizung müssen außerdem regelmäßig an die Lebensrealität der Menschen angepasst werden.“*

14.01.2019

Wohlfahrtsverbände und deutscher Startup Sektor wollen gemeinsam innovative soziale Lösungen entwickeln

Gemeinsam haben fünf große Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK und ZWST), das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) und der Bundesverband Deutscher Startups (Startup Verband) beschlossen, zukünftig stärker zusammen an innovativen Lösungen für die neuen  gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten. In einem ersten Schritt wurde ein gemeinsames Positionspapier   entwickelt, das den Anspruch der unterzeichnenden Verbände verdeutlicht, innovative Lösungen entwickeln zu wollen, die der Gesellschaft zu Gute kommen.

12.01.2019

Regine-Hildebrandt-Medaille an Burkhard Thomaschewski verliehen

Burkhard Thomaschewski wurde mit der Regine-Hildebrandt-Medaille gewürdigt. Sie wird an Persönlichkeiten, Projekte oder Initiativen verliehen, die sich im Sinne Regine Hildebrandts in beispielhafter Weise um das Gemeinwohl und das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt in Berlin und Brandenburg verdient gemacht haben.

10.01.2019

Starke Familien Gesetz: Kinder brauchen mehr

Das Bundeskabinett verabschiedete gestern das so genannte „Starke-Familien-Gesetz“. Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler erklärt dazu: „Es gibt zu viele arme Kinder in diesem Land, es ist höchste Zeit zu handeln. Insofern begrüßen wir einzelne Maßnahmen in dem Gesetz, sind aber der Ansicht, dass diese lange nicht ausreichen, um Kinderarmut in Deutschland wirkungsvoll und nachhaltig zu bekämpfen. Das Gesetz ist kein Schritt dahin, dass Dickicht familienpolitischer Leistungen abzubauen. Grundsätzlich ist das Nebeneinander aus Kindergeld, Kinderfreibetrag, Kinderzuschlag, Kinderregelsätzen und Pauschalen des Bildungs- und Teilhabepakets für die Betroffenen kaum zu durchschauen und birgt die Gefahr, dass die Leistungen nicht bei den Familien ankommen, die diese am Nötigsten bräuchten. Wir brauchen perspektivisch ein einheitliches kindzentriertes System der finanziellen Absicherung, so wie es die Kindergrundsicherung darstellt und für die sich die AWO seit langem einsetzt.“

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02.01.2019

Eltern-Café für werdende und frischgebackene Eltern – jetzt neu

Vetschau/Spreewald.
Das Netzwerk Gesunde Kinder bietet ab Januar ein neues Angebot für werdende und Eltern Neugeborener in Vetschau an.

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02.01.2019

Familientreff für werdende und frischgebackene Eltern – jetzt neu

Altdöbern.
Das Netzwerk Gesunde Kinder bietet ab Januar ein neues Angebot für werdende und Eltern Neugeborener in Altdöbern an.

02.01.2019

AWO setzt sich auch in ihrem Jubiläumsjahr 2019 für mehr soziale Gerechtigkeit ein

Zum Jahresanfang erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Für die AWO hat ein ganz besonderes Jahr begonnen – sie wird 100 Jahre alt. Damals wie heute wird sie gebraucht, um denjenigen eine Stimme zu geben, die nicht immer für sich selbst eintreten können oder schlicht nicht gehört werden. Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit. In einer älter und zunehmend verunsicherter werdenden Gesellschaft braucht es eine funktionierende soziale Infrastruktur im Quartier, von Kindertagesstätten, über Beratungseinrichtungen bis hin zu Seniorenzentren. Dafür setzt sich die AWO ein.“