AWO Brandenburg e.V.

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Aktuelle Meldungen 2014

30.12.2014

AWO Erwartungen für 2015: Sozialpolitik nicht nach Kassenlage sondern nach Bedarfslage ausrichten

„Die Große Koalition hat bereits einige ihrer Ankündigungen und Versprechen umgesetzt, doch die soziale Schieflage in der Bundesrepublik hat sich an vielen Stellen derart verfestigt, dass es noch viel zu tun gibt“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler seine Erwartungshaltung für das Jahr 2015. „Sozialpolitik sollte nicht nach Kassen-, sondern nach Bedarfslage gemacht werden. Das Dogma der schwarzen Null und die Schuldenbremse dürfen nicht auf Kosten der Sozialpolitik durchgesetzt werden. Soziale Leistungen müssen auskömmlich finanziert werden.“ Mit einer vorausschauenden Sozialpolitik kann zudem rechtsextremen und populistischen Bewegungen der Nährboden entzogen werden. Die Arbeiterwohlfahrt hat sich in ihrer langen Tradition immer gegen die Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen ausgesprochen und wird daran entschieden festhalten.

19.12.2014

Neuigkeiten aus Cottbus

Cottbus.
Nach monatelanger Pflege und liebevoller Betreuung in der AWO Wohnstätte für Senioren, konnte Bewohner Willi K. noch vor Weihnachten wieder nach Hause entlassen werden.

Mitglieder des AWO Generationentreff bereiteten das Außengelände der AWO Wohnstätte für Senioren auf den Winter vor.

19.12.2014

Beste Wünsche zum Fest

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu.
Wir wollen dies zum Anlass nehmen, Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen
und die angenehme Zusammenarbeit zu danken.

18.12.2014

Hörtage in Calau und Senftenberg

Calau/Senftenberg
Gemeinsame Aktionstage der AWO Beratungsstelle für Menschen mit Hörbehinderungen, des Deutschen Schwerhörigenbund und der Firmen Humantechnik und KIND Hörgeräte luden zum Selbsttest ein.

18.12.2014

Keine Toleranz für Rassismus: AWO zum Internationalen Tag der Migranten

Vor dem Hintergrund aktueller sogenannter Montagsdemonstrationen ist die Botschaft des Internationalen Tages der Migranten umso stärker hervorzuheben. An diesem von den Vereinten Nationen initiierten Tag geht es um nicht weniger als darum, den Schutz und die Rechte von Migranten zu betonen. „Es gibt keinen Grund, Verständnis mit Menschen zu haben, die gegen die Rechte von anderen Menschen in unserer Gesellschaft auf die Straße gehen. Die Arbeiterwohlfahrt hat sich in ihrer langen Tradition immer gegen die Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen ausgesprochen und wird daran entschieden festhalten“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler.

17.12.2014

Lichterfest mit LAUZI

Cottbus.
LAUZI - das Maskottchen von Energie Cottbus begleitete die Kinder der AWO Integrationskita "Sonnenblume" beim Lichterfest durch die Stadt.

17.12.2014

Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.: Daten helfen gegen Überschuldung

Um überschuldeten Familien wirksam zu helfen und Überschuldung zu vermeiden, sind verlässliche Informationen besonders wichtig. Daher fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. konkrete Schritte, um die Berichterstattung zur Überschuldung in Deutschland weiter zu verbessern.

16.12.2014

Weihnacht der Stars

Cottbus.
Freikarten führten Bewohnerinnen und Bewohner der AWO Wohnstätte für Senioren nach Cottbus in die Stadthalle.

16.12.2014

Weihnachten mit Therapiehund Max

Cottbus.
Therapiehund Max und der Weihnachtsmann sorgen für viel Freude und eine ganz besondere Wärme in der AWO Wohnstätte für Senioren.

16.12.2014

Alle Jahre wieder...

Luckenwalde.
... lädt der AWO Ortsverein Luckenwalde zur traditionellen Weihnachtsfeier und viele Gäste und Vereinsmitglieder folgten der Einladung.

16.12.2014

Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung unverändert hoch – AWO fordert echte Reformen und Veränderungen

„Die Zahl derer, die in unserem Land von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind, ist in den vergangenen fünf Jahren konstant hoch geblieben. Keinesfalls dürfen wir uns dahinter verstecken, dass der Anteil armer und sozial ausgegrenzter Menschen in der gesamten Europäischen Union mit 24,5 Prozent noch höher ist als in Deutschland“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellte Ergebnis der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC).

16.12.2014

Mit der "Aktion Apothekentüte" zum Thema Selbsthilfe informieren

Was ist Selbsthilfe? Wo finde ich entsprechende Beratung? Gibt es eine Selbsthilfegruppe zu meinem Problem? Wie kann ich mich engagieren oder bei Bedarf eine eigene Selbsthilfegruppe gründen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen informiert die Regionale Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfe – kurz REKIS – des AWO Kreisverband Uckermark e.V. gern.

11.12.2014

AWO fordert überzeugende Strategie im Flüchtlingsumgang

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker zum heutigen Flüchtlingsgipfel: „Es ist beschämend, dass die derzeitige Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen vor allem von Wörtern wie Überlastung, Schwemme oder Notstand bestimmt wird. Zurzeit lässt die Bundesregierung keine überzeugende Strategie im Umgang mit den steigenden Flüchtlingszahlen erkennen. Die Gestaltung der Flüchtlingsaufnahme ist aber ein Gradmesser für den Zustand unserer Demokratie, deshalb benötigen wir gerade bei steigenden Flüchtlingszahlen bundesweit verbindliche Standards im Hinblick auf Art und Qualität der Unterkünfte.

09.12.2014

Adventsbasteln in der Frühförderstelle

Königs Wusterhausen
Zum weihnachtlichen Adventsbasteln lud die AWO ambulante und mobile Frühförderstelle Förderkinder und ihre Eltern nach Königs Wusterhausen in die Räumlichkeiten in der Märkischen Zeile ein.

08.12.2014

Vorweihnachtszeit im AWO "Haus Prierosbrück"

Heidesee OT Prieros
Schon zur Tradition geworden ist im AWO Verbund der Kinder- und Jugendeinrichtungen "Haus Prierosbrück" in Prieros das gemeinsame Kaffeetrinken in der Adventszeit. 

04.12.2014

Kreiskonferenz des AWO Kreisverband Uckermark e.V. am 25. November 2014

Am 25.11.2014 nahmen die Delegierten der ordentlichen Kreiskonferenz des AWO Kreisverband Uckermark e.V. die Jahresberichte von Vorstand und Geschäftsführung, von den Vorsitzenden der Ortsvereine sowie den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers entgegen.

03.12.2014

Tanz- und Lichterfahrt durch Berlin

Königs Wusterhausen.
Eine Lichterfahrt durch Berlin und eine besondere Gaststätte luden die Mitglieder des AWO Ortsverein Königs Wusterhausen ein, das Jahr Revue passieren zu lassen.

01.12.2014

Einweihung eines neuen Kletterhauses

Heidesee OT Prieros
Sponsoren und Gäste weihten feierlich das neue Kletterhaus im AWO Verbund der Kinder- und Jugendeinrichtungen „Haus „Prierosbrück“ ein.

01.12.2014

Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund erhöhen

„Auch wenn wir als Ziel anstreben, dass jeder Jugendliche eine passende Ausbildung bekommt, dürfen wir nicht alle Jugendlichen mit dem so genannten Migrationshintergrund über einen Kamm scheren und für alle gleiche Rückschlüsse ziehen“, gibt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich des heute im Bundeskanzleramt stattfindenden 7. Integrationsgipfels zu bedenken. Im Mittelpunkt des Gipfels steht, die Ausbildungssituation für Jugendliche mit Migrationshintergrund zu verbessern. „Der Kollektivbegriff „Jugendliche mit  Migrationshintergrund" verdeckt und versteckt die individuellen Chancen und Möglichkeiten von Jugendlichen“, betont Döcker.

01.12.2014

AWO fordert Abschaffung der Zwangsverrentung von Hartz-IV-Beziehern

„Die Verpflichtung von Hartz-IV-Beziehern vorzeitig eine  Altersrente beziehen zu müssen, muss abgeschafft werden. Deshalb unterstützt die AWO den vorliegenden Antrag“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die heutige Öffentliche Anhörung von Sachverständigen zum Antrag der Fraktion DIE LINKE „Abschaffung der Zwangsverrentung von SGB-II-Leistungsberechtigten“ im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages.

28.11.2014

In Calau tut sich was - Sanierungsarbeiten auch in der Küche

Calau.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten der Arbeiterwohlfahrt in Calau versprechen eine umfassende Aufwertung der Angebote.

27.11.2014

AWO fordert Aufhebung des Asylbewerberleistungsgesetzes

„Die erforderliche gesetzliche Neuregelung bietet eine gute Gelegenheit, das AsylbLG aufzuheben“, so AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der morgigen Abstimmung im Bundesrat zum Asylbewerberleistungsgesetz. „Die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts können auch im Rahmen der bestehenden Hilfesysteme der Sozialgesetzbücher II und XII umgesetzt werden.“ Jedoch zielen die Anstrengungen des Gesetzgebers bislang eher auf eine Anpassung im Rahmen des bestehenden Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG).

27.11.2014

Schulsozialarbeit auf dem Vormarsch - NRW investiert 144 Millionen Euro

„Die Entscheidung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist ein positives Signal für die Schulsozialarbeit in Deutschland“, kommentiert Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, die Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Land plant 144 Millionen Euro für eine weitere 3-jährige Finanzierung der 1.500 Schulsozialarbeiter/innen in Nordrhein-Westfalen einzusetzen.

26.11.2014

Von Helden der Kindheit und geräuschvollen Büchern

Lübben.
Der 11. Bundesweite Vorlesetag bot zahlreichen Lesepaten die Möglichkeit, zu zeigen, wie schön vorlesen sein kann. So auch in der AWO Frühförderstelle in Lübben.

26.11.2014

ErzieherInnen verdienen mehr!

Dem können wir uns nur anschließen und fordern eine größere gesellschaftliche Anerkennung dieses verantwortungsvollen Berufs. Ein ansprechender Imagefilm der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (kurz: GEW) zeigt die Professionalität unserer KollegInnen und zeigt, wie viel von den Kita-Fachkräften erwartet und wie wenig ihnen dafür bezahlt wird. Der Film richtet sich aber auch an die Erzieherinnen und Erzieher: Er soll Selbstbewusstsein ausstrahlen und sie stolz auf ihre Arbeit machen.

25.11.2014

SPD-Landtagsabgeordneter Erik Stohn lädt AWO Ortsvereine zur Büroeröffnung

Luckenwalde.
Vertreter der AWO Ortsvereine aus Baruth und Luckenwalde übermittelten Glückwünsche an den neu gewählten SPD-Landtagsabgeordneten Erik Stohn und informierten sich über mögliche Zusammenarbeiten.

25.11.2014

AWO fordert - Schutz vor Gewalt muss Teil von Gleichstellungspolitik sein

„Es ist skandalös, dass gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Deutschland immer noch keinen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe haben. Nur dieser kann effektiven Schutz und schnelle Hilfe gewährleisten. Die Bundesregierung darf sich nicht länger herausreden, sondern muss ihrem Schutzauftrag nachkommen und endlich handeln“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler zum heutigen „Internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“. Laut einer Studie des BMFSFJ erlebt in Deutschland jede vierte Frau im Alter von 16-85 Jahren mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt in einer Beziehung. Die strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen bildet dabei den Nährboden dieser Gewalt.

24.11.2014

Gesetz zur Familienpflegezeit als Bekenntnis zur Vereinbarkeit

„Der vorliegende Gesetzentwurf ist aus Sicht der AWO ein klares Bekenntnis zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und führt aus: „Die AWO begrüßt die Einführung des Rechtsanspruchs auf Familienpflegezeit, denn er schafft Rechtssicherheit für die pflegenden Angehörigen und befreit sie vom Status eines Bittstellers.“

21.11.2014

Woche des Buches

Lübben.
Anlässlich des 11. Bundesweiten Vorlesetages der Stiftung Lesen, fand in der AWO Integrationskita „Sonnenkinder“ in Lübben die Woche des Buches statt.

21.11.2014

Pralinenzauber und Adventsbasteln

Luckenwalde.
Der Duft von selbstgemachten Pralinen und weihnachtlicher Glanz verkündet in der AWO Tagesstätte für Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen die Vorweihnachtszeit. 

20.11.2014

Kegelwettstreit zwischen der AWO und Volkssolidarität

Königs Wusterhausen
Nach dem ersten freundschaftlichen Kegelduell zwischen der Arbeiterwohlfahrt und der VS im vergangenen Jahr, gab es nun eine freundschaftliche Revanche - organisiert vom AWO Seniorenclub Königs Wusterhausen.

20.11.2014

AWO fordert bessere Versorgung und mehr Schutz für Kinder - 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Deutschland hat sich mit der vollständigen Ratifizierung der Kinderrechtekonvention dazu verpflichtet, in umfassender Weise Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen umzusetzen. „Es ist auch viel erreicht worden“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fügt hinzu „allerdings ist es ein Skandal, dass 1,64 Millionen Jungen und Mädchen mit steigender Tendenz in Deutschland auf Hartz IV angewiesen sind. Ein Aufwachsen im Wohlergehen ist für viele Kinder damit nicht gewährleistet.“

19.11.2014

Armutsgefährdung - AWO fordert Rentenentwicklung muss auf den Prüfstand

„Die Rentenentwicklung muss auf den Prüfstand. Wir brauchen dringend eine Anhebung des Rentenniveaus“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zur Armutsgefährdung in Bezug auf die über 65-jährigen und ergänzt: „Wenn nicht sowohl die Rente, als auch der Arbeitsmarkt reformiert werden, droht in paar Jahren Millionen Rentnern besonders in Ostdeutschland der Gang zum Sozialamt.“ Stadler fordert deshalb: „Die Begrenzung der Minijobs, Beibehaltung der Rentenquote von 51 Prozent und ausreichend gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die eine Erwerbstätigkeit beider Eltern ermöglicht.“

18.11.2014

Weihnachten im Schuhkarton

Königs Wusterhausen.
Der AWO Seniorenclub Königs Wusterhausen beteiligt sich seit einigen Jahren an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.  Mit Spiel- und Anziehsachen bepackt und bunt beklebt, werden Kartons in osteuropäische und asiatische Länder verschickt, um dort Kinder zu erfreuen. Eine ganz tolle Sache! – findet auch der AWO Seniorenclub Königs Wusterhausen.

14.11.2014

Familienpflegezeit – Ein erster Schritt in die richtige Richtung

„Der Referentenentwurf zur Familienpflegezeit ist ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung“, betont der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen ersten Lesung im Bundestag zum Entwurf des Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.

14.11.2014

"Tag des Hörens" in Calau

Calau.
Tag des Hörens fand große Aufmerksamkeit vor dem AWO Büro „Calauer Mitte“. Zahlreiche Gespräche zeigten, dass der Bedarf an derartigen Informationsveranstaltungen zum Thema Leben mit einer Hörschwäche groß ist.

11.11.2014

AWO-Sozialbarometer zeigt: Bürger blicken skeptisch auf die finanzielle Absicherung im Pflegefall

„Immerhin 41 Prozent der Bevölkerung sind in Sorge um eine gute Versorgung im Pflegefall“, so der AWO Vorstand Brigitte Döcker anlässlich des aktuellen AWO Sozialbarometers zum Thema „Zukunft der Pflege“. Zwar sagten 55 Prozent, sie seien finanziell ausreichend abgesichert. In der Gehaltsgruppe mit einem monatlichen Einkommen unter 1.500 Euro sehen dies jedoch nur noch 42 Prozent so und 54 Prozent fühlen sich nicht ausreichend abgesichert. „Dies stimmt umso nachdenklicher, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Menschen sich oftmals keine zusätzliche Privatversicherung leisten kann.“

07.11.2014

Vorlesetag und Aktionen in AWO Kitas

Am 21. November findet der 11. Bundesweite Vorlesetag der „Stiftung Lesen“ statt und auch die AWO Kitas beteiligen sich wieder mit den unterschiedlichsten Aktionen.

07.11.2014

Seit an Seit! - Gesellschaft gemeinsam bewegen AWO und Bundesjugendwerk

Dieses Ziel verfolgen die AWO und das Jugendwerk bei ihrer 1. Gemeinsamen Konferenz in Berlin am 08. November 2014. Beide Verbände stellen sich in die Tradition der Arbeiterbewegung  und vereinen das Ziel von: Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.

06.11.2014

Die Opferrolle verlassen und die eigene Gesundheitssituation lösungsorientiert verbessern - Gesundheitsmoderatoren sollen für spürbare Entlastungen in den AWO-Kitas sorgen

Die Motivation der angehenden Gesundheitsmoderatorinnen, ist klar: die Situation für die MitarbeiterInnen etwas zu entschärfen und selbst etwas für sich und die KollegInnen im Team zu tun, werden doch die strukturellen Probleme und Rahmenbedingungen in den Kitas zunächst bestehen bleiben. Voller Tatendrang sowie mit Freude und Spaß am Thema haben sich nun die ersten 10 Kita-Fachkräfte am 6. November 2014  in Frankfurt an der Oder zum Auftaktworkshop getroffen, um sich im Rahmen der Gesundheitsinitiative ICH LEBE GESUND in einem einjährigen Prozess zu Gesundheitsmoderatorinnen qualifizieren und bei ihren ersten konkreten Maßnahmen intensiv begleiten und beraten zu lassen.

06.11.2014

Bund-Länder-Gipfel zur Qualität früher Bildung – Absichtserklärungen reichen nicht

„Das Problem ist offensichtlich verstanden, nun müssen konkrete Lösungsschritte folgen“, kommentiert Wolfgang Stadler die heute präsentierten Ergebnisse der Bund–Länder-Konferenz „Qualität früher Bildung“. „Vollkommen richtig wird auf die Bedeutung frühkindlicher Bildung, Betreuung  und Erziehung hingewiesen. „Unverbindliche Absichtserklärungen reichen aber nicht aus. Frühkindliche Bildung gibt es nicht für umsonst. Hier kann sich der Bund nicht aus seiner Verantwortung stehlen. Er muss dauerhaft an den laufenden Kosten beteiligt werden. Im Gegenzug müssen Länder und Kommunen auch bereit sein, sich auf gemeinsame, an pädagogischen Erfordernissen orientierte Qualitätsstandards zu verständigen" so Stadler weiter und fügt hinzu: „Wir begrüßen es natürlich, dass die Ministerin erkannt hat, dass es wichtig ist, auch die Kita-Träger in den weiteren Prozess einzubinden.“

06.11.2014

Kita-Konferenz –Qualität geht nicht ohne Träger

„Wir erwarten von dem heutigen Treffen das Signal, dass sich Bund und Länder auf ein gemeinsames Verfahren zur substantiellen Verbesserung der Qualität in Kitas verständigen", kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler das heute stattfindende  Treffen zum Thema Betreuungsqualität in Kitas, kritisiert aber dennoch: „Es ist enttäuschend, dass die Kita-Träger nicht an den Gesprächen beteiligt werden. Wir sind diejenigen, die jeden Tag die Qualität der Betreuung umsetzen und sicherstellen. Deshalb erwarten wir ein geregeltes Verfahren, an dem alle am Geschehen Beteiligte involviert werden. Sonst steht zu befürchten, dass die Qualitätsdebatte zu einem Geschachere von Bund und Ländern um Finanzen verkommt.“

05.11.2014

Arbeitsgruppe "Kinderschutz"

Lübbenau/Spreewald
Arbeitsgruppe „Kinderschutz“ des AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V. geht an den Start und setzt sich für ein einheitliches Verfahren bei Kindeswohlgefährdung ein.

05.11.2014

Flüchtlingsunterkünfte – Keine Abschiebung in Gewerbegebiete

„Diese Pläne eignen sich nicht für die Integration von Flüchtlingen und widersprechen allen Bemühungen, sie möglichst schnell zu einem eigenständigen Leben zu befähigen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der morgigen Debatte im Bundestag zur Flüchtlingsunterbringung.  Die Änderung bauplanungsrechtlicher Vorgaben ist keine Lösung für die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf Unterbringung von Flüchtlingen. Die Debatte zeigt aber, dass wir bundesweit verbindliche Standards im Hinblick auf Art und Qualität der Unterkünfte benötigen“, betont Döcker. So müssten die Unterkünfte ausreichend in die lokale Infrastruktur eingebunden sein, damit beispielsweise Kinder und Jugendliche Kindertageseinrichtungen und Schulen gut erreichen könnten.

04.11.2014

Immer mehr arme Alte - AWO fordert Arbeitsmarktreformen

„Wir dürfen nicht aus dem Blick verlieren, wie Altersarmut bekämpft und langfristig verhindert werden kann“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler den dramatischen Anstieg von älteren Menschen, die von ihrer Rente nicht leben können und die so genannte Grundsicherung benötigen. Nach den heute vorgestellten Zahlen des Statistischen Bundesamtes stieg die Empfängerzahl um 7,4 Prozent, wobei nicht vergessen werden darf, dass viele Menschen aus Unkenntnis oder Scham die ihnen zustehende Leistung gar nicht beantragen. „Um zu verhindern, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, deren Rente zum Leben nicht ausreicht, muss der Niedriglohnsektor eingedämmt und ein  weiteres Absinken des Rentenniveaus vermieden werden“, fordert Stadler.

29.10.2014

AWO, DCV und GEW fordern Bundesqualitätsgesetz

Gemeinsam fordern der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO), der Deutsche Caritasverband (DCV) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dass sich das Bundesfamilienministerium und die Länderministerien bei der Bund-Länder-Konferenz „Frühe Bildung“ am 6. November auf einen Prozess zur Entwicklung eines Bundesqualitätsgesetzes für die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege verständigen.

28.10.2014

Armutsrisiko bleibt zu hoch - AWO fordert in den Sozialstaat zu investieren

Fast jede sechste Person war 2013 in Deutschland armutsgefährdet. „Das sind definitiv zu viele Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fordert: „Es muss mehr in den Sozialstaat investiert werden.“ So müssten zum Beispiel die Bildungs- und Betreuungsangebote verbessert werden, denn gerade Menschen mit niedrigem Bildungsstandard sind gravierend von Armut gefährdet. Zudem wäre eine Neuermittlung der Regelbedarfe im SGB II dringend notwendig, denn fast  70 Prozent der Armutsgefährdeten sind arbeitslos. „Es müssen endlich die richtigen Schritte unternommen und der Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung ernst genommen werden“, appelliert Stadler.

27.10.2014

Schokolade für Tschernobyl

Lübben.
Kitakinder der AWO Integrations-Kita „Sonnenkinder“ sammelten Schokolade für den Lübbener Kinderhilfsverein für Tschernobyl e. V. und überreichten diese höchstpersönlich.

24.10.2014

Die soziale Kluft wächst weiter. AWO fordert die Politik zum Handeln auf!

„Ungleichheit und Armut nehmen in Deutschland besorgniserregende Ausmaße an“, erklärte der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler am Freitag in Berlin. Bereits der 2012 veröffentlichte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hat diese Entwicklung belegt. Aktuell bestätigt auch eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung diesen besorgniserregenden Trend. Mangels verlässlicher Erhebungen und schlechter Datenlage lässt sich aber nur grob errechnen, wie sich der Reichtum am oberen Ende der Verteilungsskala genau entwickelt. Doch es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass das Nettovermögen der reichsten Haushalte in Deutschland während der 2000er Jahre weitaus schneller gewachsen ist als die durchschnittlichen Einkommen. 2002 verdienten die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung „nur“ 50 Mal mehr als der Durchschnittsverdiener – mittlerweile ist das Verhältnis 80:1.

23.10.2014

Radler-Ball 2014 beim AWO Ortsverein Luckenwalde

Luckenwalde
Viele Mitglieder des AWO Ortsverein Luckenwalde folgten der Einladung zur Traditionsveranstaltung zum Saisonende - dem Radlerball!

23.10.2014

Thementag in der AWO Frühförderstelle

Königs Wusterhausen
Informativer Nachmittag für Ärzte/Ärztinnen, ErzieherInnen, Kolleginnen und Kollegen sowie interessierte Eltern über die Angebote und Arbeit der AWO Ambulanten Frühförder- und Beratungsstelle war ein großer Erfolg.

22.10.2014

Dritter Jahrestag der KWer Line Dancer

Königs Wusterhausen.
KWer Line-Dancer tanzen nun schon seit drei Jahren in einer immer größer werdenden Gemeinschaft nicht nur für sich selbst, sondern inzwischen auch auf Anfrage.

17.10.2014

Erstes Pflegestärkungsgesetz – jahrelanger Stillstand wird nicht aufgeholt

AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt zur heutigen Abstimmung über das erste Pflegestärkungsgesetz im Bundestag: „Grundsätzlich begrüßen wir es, wenn die Situation der Pflege in Deutschland verbessert werden soll. Doch die geplanten Leistungsverbesserungen helfen nicht, den jahrelangen Stillstand in der Pflege wieder gut zu machen. Die grundsätzlich notwendigen Reformschritte, wie eine nachhaltige Finanzierung sowie die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, geht diese Reform nicht an.

16.10.2014

Ein ganzes Haus geht auf Reisen

Altdöbern/Kemlitz (Dahme)
Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Betreuerteam der AWO Heilpädagogischen Wohnstätte „Haus am See“ konnten sich zuletzt vergnügt die Hände reiben. Mit der Seeschlange (Tschu-Tschu-Bahn) ging es für die Menschen mit Behinderungen kürzlich auf Herbsttour. Anfang des Monats stand sogar ein Kurzurlaub auf dem AWO Reha – Gut Kemlitz auf dem Programm.

16.10.2014

AWO fordert: Schulsozialarbeit dauerhaft für alle Schulen

„Unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, junge Menschen dadurch zu verlieren, dass sie schon in der Schule nicht ausreichend gefördert werden“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der heutigen Beratung im Bundestag zum Thema Schulsozialarbeit und führt aus: „Eine dauerhafte Gewährleistung von Schulsozialarbeit an allen Schulen ist eine wichtige Voraussetzung für Bildungserfolg.“

14.10.2014

Familienpflegezeit – AWO begrüßt geplante Verbesserungen

„Eine bezahlte Pflegeauszeit wäre eine tatsächliche Unterstützung für pflegende Angehörige“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der medialen Berichterstattung über Pläne des Kabinetts morgen, die verbesserte Familienpflegezeit zu beschließen. Das bisherige Gesetz verfehle seinen Zweck, Pflege und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Zur Finanzierung der geplanten Leistung sind aus Sicht der AWO allerdings noch einige Fragen ungeklärt.

13.10.2014

Ausbildungsende an der AWO Altenpflegeschule

Lübbenau/Spreewald
Nach dreijähriger Ausbildung erhielten 27 zukünftige Pflegefachkräfte in einer feierlichen Zeugnisausgabe ihre Abschlusszeugnisse und Berufserlaubnisurkunden.

13.10.2014

Neuer Ausbildungsbeginn an der AWO Altenpflegeschule

Lübbenau/Spreewald
Zahlreiche Pflegeinteressierte haben am 1. Oktober ihre Ausbildung an der AWO Altenpflegeschule in Lübbenau begonnen. 

10.10.2014

Arbeiterwohlfahrt hält an Forderungen nach Perspektiven für mehr Qualität in Kitas fest

Die Brandenburgische AWO begrüßt einerseits die Vereinbarungen der Koalitionspartner zu den vereinbarten Maßnahmen für einen weiteren Schritt zu qualitativ hochwertiger Bildungsarbeit in den Kindertagesstätten. Andererseits sieht sie sich enttäuscht, dass es neben der Festlegung auf eine schrittweise Verbesserung des Betreuungsschlüssels keine weiteren nennenswerten Maßnahmen festgehalten sind.

08.10.2014

Neues Asylbewerberleistungsgesetz löst keine Probleme

„Dieser Gesetzentwurf trägt nicht dazu bei, die grundlegenden Probleme der hier lebenden Flüchtlinge zu lösen“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den morgen im Bundestag zur Beratung anstehenden Gesetzentwurf zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes. Im Gegenteil, zementiere er die gesellschaftliche Ausgrenzung der Flüchtlinge. So fehle beispielsweise im Gesetzentwurf die Neuregelung der Gesundheitsversorgung für die Asylsuchenden. „Das diskriminierende Asylbewerberleistungsgesetz muss endlich abgeschafft werden", fordert Döcker deshalb.

26.09.2014

AWO zum Tag des Flüchtlings: Flüchtlingen Schutz bieten

Weltweit suchten Ende letzten Jahres insgesamt 51,2 Millionen Menschen als Flüchtlinge, Asylsuchende oder Binnenvertriebene Schutz vor Krieg, Verfolgung und anderen Bedrohungen. Die meisten Schutzsuchenden kommen derzeit aus Syrien, Serbien, Afghanistan und Eritrea. Nur ein ganz geringer Teil dieser Frauen, Männer und Kinder kommt nach Deutschland. „Wir müssen uns bewusst machen, dass jede Flucht eine existenzielle Bedrohung bedeutet. Klar ist, dass die Rettung von Menschenleben Vorrang vor der Grenzsicherung haben muss. Zudem ist das Recht auf Zugang zu einem fairen, individuellen rechtsstaatlichen Asylverfahren zu sichern“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Arbeiterwohlfahrt betont am heutigen Tag des Flüchtlings, dass es angesichts der weltweiten Krisenherde dringend einer europaweit abgestimmten Lösungsstrategie bedarf. Es muss festgelegt werden, wie mit steigenden Flüchtlingszahlen umgegangen wird.

23.09.2014

Eine Partnerschaft mit Herz: AOK, IKK und AWO unterzeichnen Kooperationsvertrag

AWOlino – das frech-fröhlich dreinschauende Maskottchen der Gesundheitsinitiative ICH LEBE GESUND – ist täglicher Botschafter und Begleiter für gesundes Aufwachsen in den Kindertageseinrichtungen der AWO in Brandenburg. Am 23. September 2014 hatte er mal einen anderen Termin: die feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der IKK Brandenburg und Berlin und der AOK Nordost – Der Gesundheitskasse.

22.09.2014

DVD's zur Jugendweihe 2014

Wir bemühen uns weiterhin mit Nachdruck um Klärung zur Lieferverzögerung Ihrer DVD's!

19.09.2014

TTIP gefährdet die soziale Daseinsvorsorge. AWO fordert Ergänzungen des gemeinsamen Papiers des DGB und BMWi

„Die Auswirkungen des transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) auf die soziale Daseinsvorsorge durch gemeinnützige Organisationen der Zivilgesellschaft wird derzeit fatalerweise ignoriert“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Arbeiterwohlfahrt will auf die Besonderheiten der sozialen Daseinsvorsorge vor dem Hintergrund des gemeinsamen Positionspapiers des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hinweisen.

19.09.2014

AWO zum Welt-Alzheimertag: Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff dringend vonnöten

Der diesjährige Welt-Alzheimertag am 21. September steht unter dem Motto „Demenz - jede/r kann etwas tun“. „Angesichts von derzeit circa 1,5 Millionen Menschen mit Demenz und etwa 300 000 Neuerkrankungen pro Jahr, kann man ergänzen: ‚Jede/r muss etwas tun!‘“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Um die Situation der Betroffenen und ihrer Familien zu verbessern, ist insbesondere der Gesetzgeber gefordert.

19.09.2014

Kinder sind die Zukunft. AWO zum Weltkindertag

„Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft, wir sind für ihre Gegenwart verantwortlich. Das heißt, wir müssen die Interessen und Lebenslagen der Kinder bei politischen Entscheidungen in den Mittelpunkt stellen“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des Weltkindertags am Sonntag.

18.09.2014

Heizkostenzuschlag: Bundesregierung will zentrale AWO-Forderung erfüllen

„Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung plant die Heizkostenpauschale beim Wohngeld wieder einzuführen. Das wäre absolut richtig“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Damit würde eine Forderung der Arbeiterwohlfahrt erfüllt werden. Der Zuschlag zu den Heizkosten im Wohngeld war zum 1. Januar 2011 gestrichen worden. Inzwischen sind die realen Heizkosten jedoch rasant angestiegen. Laut einer Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege aus dem Jahr 2013 allein um 61 Prozent beim Heizöl. Wohnen wird zudem aufgrund steigender Mietpreise in den Ballungsräumen immer teurer. Das ist insbesondere für Menschen mit geringeren Einkommen ein großes Problem, das sie kaum mehr bewältigen können. „Die Arbeiterwohlfahrt warnt seit Jahren vor einer Entwicklung, in der sich Städte in Arm und Reich aufteilen“, hebt Stadler hervor. Diese Entwicklungen beeinträchtigen am Ende in massiver Weise die Lebensqualität der Menschen. Und treiben die soziale Spaltung weiter voran.

18.09.2014

Recht auf Asylschutz ist nicht verhandelbar

Die Arbeiterwohlfahrt kann die parteipolitischen Verhandlungen zur Abstimmung des morgen im Bundesrat eingebrachten Gesetzentwurfs zur Einstufung weiterer Staaten als sichere Herkunftsstaaten in keiner Weise nachvollziehen. Dieser sieht vor, Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Mazedonien als sichere Herkunftsländer zu definieren. Die Arbeiterwohlfahrt ist überzeugt, dass das Grundrecht auf Schutz vor Verfolgung nicht verhandelbar ist. „Dieser Gesetzentwurf ist eine Maßnahme, um unerwünschte Flüchtlingsgruppen abzuschrecken“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

16.09.2014

Korrektur von Hartz-IV ist richtig

„Es wäre ein richtiger Schritt, die Sanktionen im SGB-II-Leistungsbezug zu verändern. Vor allem die härtere Bestrafung von jungen Menschen unter 25 Jahren ist nicht zielführend. Vielmehr müsste gerade hier nach den Ursachen für das Verhalten geschaut und sich dem Einzelfall gewidmet werden“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Arbeiterwohlfahrt fordert, dass bei einer Überarbeitung der Sanktionsmechanismen die verschärften Sanktionen bei jungen Menschen ganz gestrichen werden. Stattdessen sind gerade hier besondere Hilfen zu gewährleisten. „Wenn wir nachhaltig Jugendarbeitslosigkeit vermeiden wollen, sollten wir eine bessere Betreuung in den Jobcentern ermöglichen“, hebt Stadler hervor.

15.09.2014

Mittel sinken, Bedarf steigt: Migrationsberatung ist unentbehrlich

In deutschen „Migrationsberatungsstellen für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer“ (MBE) ist die Zahl der Ratsuchenden seit 2011 um 57 Prozent gestiegen. Die Mittel für das bundesweite Beratungsprogramm sind jedoch gesunken. Am heutigen Aktionstag der MBE will die Arbeiterwohlfahrt auch auf diesen Widerspruch und die Leistung der Beratungsstellen aufmerksam machen.

09.09.2014

AWO Bildungscamp - Herbst 2014

Lübbenau/Spreewald 
"ICH - in meinem Element" - Ein elementares Wechselspiel zwischen dem scheinbar Leblosem und dem sichtbar Lebendigem.

Unter diesem Motto findet in den Herbstferien wieder das AWO Bildungscamp, für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren, auf dem AWO Reha-Gut in Kemlitz bei Dahme statt.

05.09.2014

Pflegemindestlohn nur erster Schritt. AWO fordert Entgelttarifvertrag Soziales

„Der vereinbarte Pflegemindestlohn legt völlig zu Recht den Arbeitgebern das Handwerk, die in der Pflege zu geringe Löhne bezahlt haben. Genauso ist wichtig, dass der Geltungsbereich des Mindestlohns innerhalb der unteren Lohngruppen erweitert wurde“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Dennoch: Aus Sicht der Arbeiterwohlfahrt braucht es für den gesamten sozialen Bereich neue, klare Regelungen. Darüber darf auch der heutige Pflegemindestlohn nicht hinweg täuschen.

04.09.2014

Aktuelle Zahlen zeigen: Handlungsdruck steigt mit wachsendem Bedarf an U3 Kinderbetreuung

„Die veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die Entwarnung für den Ausbau der Betreuungsplätze zu früh kam“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Heute veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Zahlen zur Betreuungssituation von Kindern unter drei Jahren. Demnach ist die Anzahl der unter Dreijährigen in der Kindertagesbetreuung zwischen März 2013 und März 2014 um 64 500 gestiegen. Nachdem im August 2013 der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege in Kraft trat, war der Eindruck erweckt worden, das Ziel des quantitativen Betreuungsausbaus sei erreicht. Als Indiz hierfür wurde die ausgebliebene Klagewelle von Eltern gewertet. „Dass dies jedoch der Fall ist, darf vor dem Hintergrund der Fakten bezweifelt werden“, hebt Stadler hervor.

03.09.2014

Studie zeigt: Wir müssen Vorurteile gegenüber Sinti und Roma aufbrechen

„Wenn einem Drittel der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland Sinti und Roma als Nachbarn sehr oder eher unangenehm wären, dann verdeutlicht das, wie tief die Vorurteile gegenüber diesen Menschen in der Gesellschaft verankert sind“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die heute veröffentlichte Studie „Bevölkerungseinstellungen zu Sinti und Roma“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt an vielen Stellen, dass Antiziganismus als eine Form von Rassismus in Deutschland weit verbreitet ist.

28.08.2014

Gute Laune beim Sommerfest

Königs Wusterhausen
Nachdem die geladenen Unterhaltungskünstler für das Sommerfest des AWO Seniorenclub in Königs Wusterhausen kurzfristig wegen Krankheit absagen mussten, war wieder einmal das Geschick der Clubleiterin gefragt.

27.08.2014

AWO fordert im Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG ein gerechtes und transparentes familienpolitisches Gesamtkonzept

„In der deutschen Familienpolitik existiert derzeit ein Dschungel an Förderleistungen. Viele sind nicht zielführend, wirken teilweise sogar gegensätzlich. Wir brauchen endlich ein gerechtes, transparentes und unbürokratisches familienpolitisches Gesamtkonzept“, kommentiert Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, den heute von der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig präsentierten Abschlussbericht zur Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen. Darin wurden verschiedene Unterstützungsleistungen für Familien auf ihre Wirkungen im Hinblick auf fünf übergreifende familienpolitische Ziele überprüft.

25.08.2014

Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen? Keineswegs!

„Die derzeitige Debatte über eine mögliche Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen entbehrt bedauerlicherweise einiger Fachlichkeit und Menschlichkeit“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Zunächst ist das Recht auf Asyl und damit auf ein rechtsstaatlich faires und individuelles Verfahren aufgrund internationaler und europäischer Regelungen unveränderbar. Klar ist: Wer nach Europa gelangt, kann dieses Recht in Anspruch nehmen. „Glücklicherweise geht es hierbei nicht um eine gefühlte Aufnahmekapazität Einzelner, sondern es handelt sich um einen Rechtsanspruch, der auf humanitären Grundsätzen fußt“, hebt Döcker hervor.

25.08.2014

Anwerbung ausländischer Fachkräfte in der Pflege ist keine Patentlösung

„Die Anwerbung von ausländischen Arbeits- und Fachkräften in der Pflege ist ein Baustein, um dem aufklaffenden Fachkräftemangel in der Pflege beizukommen. Doch damit allein ist es überhaupt nicht getan“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Arbeiterwohlfahrt setzt sich gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege dafür ein, dass jegliche Bemühungen der Anwerbung auf ethische Grundsätze hin geprüft werden. Hierzu wurden wesentliche Kriterien zur fairen Mobilität zusammengefasst. Eine Anwerbung ist human, auf Menschenrechten basierend und verantwortungsbewusst zu gestalten. „Es liegt beispielsweise auf der Hand, dass es eine intensive sprachliche und kulturelle Vorbereitung der Fachkräfte braucht. Das kann jedoch nicht durch einen kurzen Sprachkurs geleistet werden, sondern braucht ausreichend Zeit“, hebt Döcker hervor.

20.08.2014

Kein Befreiungsschlag: Kabinettsbeschluss zum Kita-Ausbau

„Der heutige Kabinettsbeschluss zum Kita-Ausbau weist in die richtige Richtung und bleibt dennoch unzureichend, was das Finanzvolumen und das Tempo betrifft“, so der Vorstandsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Wolfgang Stadler. Hintergrund ist das heute vom Bundeskabinett beschlossene „Gesetz zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen ab 2015 und zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung".

18.08.2014

Wieder da! - Spielkreis in der Goethestraße

Lübbenau/Spreewald.
Ab dem 3. September findet in der Lübbenauer AWO Kita "Diesterweg" wieder einmal wöchentlich der beliebte Spielkreis für Kinder gemeinsam mit ihren Eltern statt.

13.08.2014

Innovatives Projekt - „Blindenreporterkompetenzzentrum“ bei der AWO startet zum 01.09.2014

„Das ist ein wichtiger Schritt um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen in einem so wichtigen Bereich wie dem Fußball zu fördern und Inklusion als Leitprinzip voranzubringen“, so der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heutigen Vorstellung des vom AWO Bundesverband durchgeführten Projekts „Kompetenzzentrum für Blindenreporter“.

01.08.2014

AWO-Umfrage zeigt: Unbehagen der Bürger angesichts wachsender sozialer Ungleichheit

88 Prozent aller Bürger sind der Meinung, dass die Unterschiede zwischen Arm und Reich in den letzten zehn Jahren „eher größer geworden“ sind. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen AWO Sozialbarometers. „Die Menschen haben offenbar ein sehr feines Gespür für soziale Unwuchten in unserem Land. Denn auch das deutsche Jobwunder der letzten Jahre, kann nicht über das stetige Auseinanderdriften von Arm und Reich hinwegtäuschen“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Auffällig dabei: Dieses Ungerechtigkeitsempfinden ist unbeeinflusst vom Alter, Geschlecht und Bildungsgrad der Befragten. Selbst Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3000 Euro und mehr sagen zu 87 Prozent, dass die Unterschiede zwischen Arm und Reich gravierender geworden sind.

28.07.2014

Mietpreisbremse auch bei Neubauten: Koalition verspielt ihre Chancen

„Es war und ist richtig, die Menschen vor Spekulationen am Wohnungsmarkt zielsicher zu schützen. In einigen Großstädten sind die Mieten zuletzt um bis zu 30 Prozent angestiegen“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Für die AWO ist klar: Wem an lebenswerten Quartieren mit Engagement und einer lebendiger Stadtkultur etwas liegt, der muss jetzt eingreifen. „Die Mietpreisbremse ist dafür ein geeignetes Instrument und sollte auch bei Neubauten greifen“, so Stadler. „Es bliebe auch dann genügend Spielraum für Gewinne, die dazu anregen in neue Wohnungen zu investieren.“

21.07.2014

Europäische Strategie gegen Armut vonnöten

„Das Europäische Parlament hat sich konstituiert und mit Jean-Claude Juncker wurde ein neuer EU-Kommissionspräsident gewählt. Angesichts von 120 Millionen Menschen, die in der Union armutsgefährdet sind oder in Armut leben, muss die Politik zuvorderst Armut und soziale Ausgrenzung bekämpfen“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Die Arbeiterwohlfahrt ist gemeinsam mit ihren Partnern fest in Brüssel verankert und bietet sich auch zukünftig als konstruktiver Gesprächspartner an. Angesichts der sozialen Herausforderungen innerhalb der EU, müssen alle Akteure eingebunden und auch auf die entsprechende Fachexpertise der Sozialverbände zurückgegriffen werden. Hierfür fordert die AWO auch, dass Juncker gemeinsam mit dem Europäischen Parlament die Entwicklung einer europäischen Strategie zur Armutsbekämpfung unterstützt.

15.07.2014

OECD unterfüttert AWO-Forderungen

Erneut belegt die OECD, dass eine gut austarierte Sozialpolitik eng mit der Fähigkeit zusammenhängt, ökonomische Krisen zu überwinden. „Vielfach liefern die Berichte der OECD erstaunliche Hinweise, dass Investitionen in den Sozialstaat und seine Einrichtungen für eine zukunftsfähige Volkswirtschaft entscheidend sind“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. „Dabei ist es wichtig diese Investitionen heute zu tätigen und nicht erst, wenn die demografischen Veränderungen wirken und womöglich zugleich die Wachstumsraten sinken“, so Stadler weiter. Der aktuelle OECD Bericht „Vulnerabilty of Social Institutions“ unterstreicht das nun ausdrücklich. Die AWO findet zwar einzelne Forderungen der internationalen Organisation problematisch, aber die Grundaussage ist richtig. „Das erfordert nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen“, hebt der Vorstandsvorsitzende heraus.

08.07.2014

Ein Fußballturnier, welches seines Gleichen sucht!

Lübbenau/Spreewald.
Die „AWO Kicker“ und der „1. FC Diesterweg“ begegneten sich am 2. Juli beim ersten Fußballturnier der AWO Kita Diesterweg zu einem Spiel der ganz besonderen Art.

07.07.2014

Vielen Dank, Dagmar Schwabe!

Lübbenau/Spreewald.
Mit einem herzlichen "Auf Wiedersehen!" möchten sich die Kinder und das gesamte Mitarbeiterteam unserer AWO Kita "Diesterweg" bei Dagmar Schwabe für die schöne gemeinsame Zeit bedanken.

04.07.2014

Pflegestärkungsgesetz zur ersten Beratung im Bundestag

„Mit der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes ist leider keine systematisch-konzeptionelle Lösung der Strukturprobleme der Pflegeversicherung erkennbar“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker die erste Beratung zum Pflegestärkungsgesetz, die heute im Bundestag stattfand. „Vielmehr wird wieder einmal nur gestückelt.“

03.07.2014

Für eine rezeptfreie „Pille danach“ – der Bundesratsbeschluss muss umgesetzt werden

„Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 30 Jahre sprechen dafür, dass die Pille danach mit dem Wirkstoff Levonorgestrel endlich auch in Deutschland von der Rezeptpflicht zu befreien ist“, so AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker anlässlich der gestrigen Anhörung im Gesundheitsausschuss zur „Pille danach“. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich der Gesundheitsausschuss erneut mit dem Thema Rezeptfreigabe der „Pille danach“ befasst hat und fordern, dass der Bundesratsbeschluss umgesetzt wird.“

01.07.2014

AWO mit neuem Rentenkonzept: Kürzungen stoppen, Altersarmut verhindern, Lebensstandard sichern!

„Es bedarf weitergehender Anstrengungen, um die Alterssicherung in Deutschland zukunftsfest zu machen“ erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler am Dienstag in Berlin. Die AWO legt ein eigenes Rentenkonzept vor, mit dem Altersarmut wirksam begegnet werden kann. Das Papier verweist auf besorgniserregende Trends – gerade bei der Rentenentwicklung. „Wie sehen, dass die Einkommensverluste der Rentnerinnen und Rentner immer drastischer werden“, berichtet Stadler.

30.06.2014

Wohlfahrtsverbände wollen flächendeckend geltenden Tarifvertrag Pflege

Durchbruch für eine bessere Bezahlung für die Pflegekräfte im Land Brandenburg: Die Spitzenverbände Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische haben heute mit der Gewerkschaft ver.di eine gemeinsame Absichtserklärung für einen Tarifvertrag Altenpflege im Sozialministerium in Potsdam unterzeichnet.

26.06.2014

Kita-Qualität in Brandenburg: Landesregierung sieht keinen Handlungsbedarf

Die Antwort auf eine Große Anfrage der FDP-Fraktion zur Bildungspolitik zeigt, dass die Landesregierung beim Thema Öffnungszeiten der Kindertagesstätten keinen Handlungsbedarf zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sieht. Andreas Kaczynski: „Die Decke ist schon jetzt zu kurz. Die von Eltern benötigte frühe und späte Öffnung der Kitas hat längst zu einer Ausdünnung der Personaldecke über den Tag geführt.“

26.06.2014

Wohnraum muss erschwinglich sein!

„Die Mietpreisbremse ist richtig. Aber der jetzige Koalitionsstreit droht eine konsequente Umsetzung der Pläne zu verhindern“, kommentiert der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler die aktuelle Debatte. Diese war im Zuge eines Referentenentwurfs entfacht, der es vorsieht den dramatischen Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt entgegenzusteuern. In zahlreichen Städten sind die Mieten unverantwortlich gestiegen und es kommt zu sozialen Spaltungsprozessen. „Menschen mit geringeren Einkommen, aber gerade auch Personen im SGB II oder SGB XII-Leistungsbezug ziehen an die Ränder der Städte, während in den Zentren Biotope für Reiche entstehen“, erklärt Stadler. Der Referentenentwurf zur Mietpreisbremse hatte nach Auffassung der AWO durchaus richtige Signale gesetzt gegen den derzeitigen Mietanstieg.

24.06.2014

Freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht

Dahme/Luckenwalde.
Menschen mit Demenz benötigen besondere Aufmerksamkeit. Diese erfahren sie durch die eigene Familie oder durch spezielle Betreuungsangebote, wie die Helferinnenkreise der Arbeiterwohlfahrt.

23.06.2014

Keine gesetzliche Diskriminierung von Asylsuchenden aus den Balkanländern

Der Innenausschuss des Bundestags berät heute den Gesetzentwurf zur „Änderung des Asylverfahrensgesetzes zur Einstufung von Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien als sichere Herkunftsländer“. Der Entwurf sieht vor, dass Asylbewerbern und Ausländern mit einer Duldung die Wartefrist zur Ausübung einer Beschäftigung auf drei Monate verkürzt werden kann. „Allerdings wird diese Verkürzung nur wirksam Menschen in Arbeit bringen, wenn auch die arbeitsrechtliche Vorrangprüfung entfällt. Diese sieht vor, dass zunächst geprüft wird, ob es nicht einen bevorrechtigten Arbeitssuchenden – beispielsweise einen Deutschen oder Europäer – gibt. Darüber hinaus muss die Arbeitsverwaltung eine Arbeitsvermittlung für diesen Personenkreis einführen“, sagt das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

23.06.2014

Optionspflicht: Eine halbherzige Sache

Heute berät der Innenausschuss über den „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes“. Damit verpasst es die Bundesregierung ihr Versprechen im Koalitionsvertrag einzulösen. Dort heißt es: „Für in Deutschland geborene und aufgewachsene Kinder ausländischer Eltern entfällt in Zukunft der Optionszwang und die Mehrstaatigkeit wird akzeptiert.“ Bedauerlicherweise bleibt die Ungleichheit zwischen Bürgern erster und zweiter Klasse weiterhin bestehen.

20.06.2014

Sommerfest der AWO Kita "Am Kirchplatz"

Königs Wusterhausen.
Das erste Sommerfest der AWO Kita "Am Kirchplatz" bot Eltern, Geschwistern und weiteren Gästen die Möglichkeit zu zeigen, was sich in den wenigen Monaten seit der Eröffnung bereits entwickelt hat.

20.06.2014

Weltflüchtlingstag: Deutschland muss Beschlüsse umsetzen

„Die jüngsten Zahlen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen alarmieren: 51,2 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Die Bundesrepublik muss sich ihrer Verantwortung gegenüber diesen Menschen stellen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Um auf die Situation und das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag erklärt. Die Zahl der Flüchtlinge wird weltweit angesichts der zahlreichen Konflikte weiter zunehmen. „Umso dringender müssen Politiker für eine großzügigere Aufnahme und Schutzgewährung von Flüchtlingen eintreten“, hebt das Vorstandsmitglied hervor.

13.06.2014

Weltmeisterlicher Fußballsommer in der AWO Kita "Diesterweg"

Lübbenau/Spreewald.
„Wir Leben im Ganzen“ sagt Henriette Hensel aus der AWO Kita „Diesterweg“. Und so kommen die Kinder und Erzieherinnen der nicht an dem großen Thema Fußballweltmeisterschaft 2014 vorbei.

12.06.2014

Den Mindestlohn jetzt nicht verwässern

„Der gesetzliche Mindestlohn ist beschlossene Sache und darf keinesfalls aufgeweicht werden“, unterstreicht der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Derzeit werden vermehrt einzelne Forderungen nach weiteren Ausnahmen öffentlich. „8,50 Euro pro Stunde sind das Minimum, das es Beschäftigten gerade noch ermöglicht ihren Lebensunterhalt auskömmlich und dauerhaft zu bestreiten.“ Die AWO hat sich bereits in ihrer Stellungnahme gegen die Ausnahmeregelungen für langzeitarbeitslose Menschen sowie unter 18-Jährige ausgesprochen.

12.06.2014

AWO Kitas begleiten aktiv die Fußballweltmeisterschaft

Die Fußball WM wird auch in den Kindertagesstätten des AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V. eingeläutet und aktiv begleitet. Viele Aktionen und Bereiche werden zum Thema Fußball angeboten.

10.06.2014

Zirkusfest zum Kindertag

Lübben (Spreewald).
Artisten, Zauberer, Tiger, Schlangenbeschwörer und viele mehr waren anlässlich des Kindertages in der AWO Integrationskita "Sonnenkinder". 

05.06.2014

Sommerfest im AWO "Haus Prierosbrück"

Heidesse OT Prieros.
Das 3. Sommerfest lockte viele Gäste in den AWO Verbund der Kinder- und Jugendeinrichtungen "Haus Prierosbrück". Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde, Nachbarn, der Anglerverein, die Feuerwehr und viele mehr folgten der Einladung nach Prieros.

05.06.2014

"Lebe im Ganzen" - Diesterweg's Motto nun sichtbar für alle

Lübbenau/Spreewald
Es ist vollbracht! Das Zitat des Pädagogen A. Diesterweg ist nun nicht nur Motto der Einrichtung sondern auch an der Fassade der AWO Kita „Diesterweg“ für jedermann gut sichtbar.

30.05.2014

AWO erneuert aktuelle Informationen im Netz

Die AWO hat den „AWO Informationsservice“ und „AWO Soziale Innovationen“ komplett überarbeitet. Neben einer grafischen Neugestaltung bieten beide Seiten viele neue Funktionen an. Zeitgleich startet der „Google+“-Account des Bundesverbandes. „Mit diesen Veränderungen unterstreichen wir unsere Strategie die Arbeit der AWO transparent darzustellen. Dabei nutzen wir selbstverständlich die Möglichkeiten, die uns das Web bietet“, sagt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Suchfunktionen in beiden Portalen sind neu konzipiert und bieten nun deutlich mehr Möglichkeiten, relevante Artikel schnell zu finden. So können die Stellungnahmen der AWO zu politischen Initiativen und Gesetzen einfach gefunden werden.

28.05.2014

Eine "Seenfahrt", die war lustig!

Wildau.
Der AWO Ortsverein Wildau hatte zu einer abendlichen Schifffahrt rund um den Teupitzer See eingeladen und ca. 50 AWO Mitglieder und Gäste waren gekommen.

28.05.2014

Chance verpasst: Kabinett verzögert wegweisende Pflegereform

„Es ist unverständlich, dass die Bundesregierung bei der Pflegereform trotz offenkundiger, fachlicher Kritik an ihren Vorhaben festhält. Gerade die zwei zeitlich getrennten Reformschritte der vorgezogenen Leistungsverbesserungen und der späteren Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs sind problematisch“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Heute beschließt das Bundeskabinett die erste Stufe der Pflegereform mit den Kernelementen Beitragserhöhung, Leistungsverbesserungen und Einführung einer Demografiereserve. „Leider soll erst in einer zweiten Reformstufe der wohlgemerkt seit 2011 vorliegende, neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werden. Das ist aufgrund eines erneuten nun anberaumten Begutachtungsverfahrens voraussichtlich erst 2017 der Fall“, ergänzt Döcker.

28.05.2014

AWO Jugendtour 2014 - Brda-Brahe "Mit dem Kajak durch die deutsch-polnische Geschichte"

Lübbenau.
Erstmalig findet in diesem Jahr eine Kajakerlebnistour für Jugendliche statt. Auf einem der schönsten, naturbelassenen Kajakreviere Polens: dem Flus Brda (Brahe) - in Kaschubien, rund um den Nationalpark Bory Tucholsky.

28.05.2014

Kemwis 2014 - Wer hat Angst vor'm bösen Wolf

Kemlitz.
Auf spielerische Art und Weise wird das Zusammenspiel von Wildnis und Kultur am Beispiel der Rückkehr des Wolfes erforscht. Ein eigenes Bild über Legenden oder Wahrheiten über den Wolf soll geschaffen werden. Begleitet, von jeder Menge Spaß und Aktionen.

27.05.2014

Enttäuschend: Nur 1 Milliarde für Kitas

„Es ist nicht zu akzeptieren, wie die Regierung ohnehin schon dürftige Vereinbarungen im Bereich der Kitas und Krippen nun noch weiter unterbietet“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Nach einem halben Jahr Schieben und Zerren haben sich heute die Regierungsparteien auf die Verteilung der 6 Milliarden für Kitas, Schulen und Hochschulen verständigt. Das war bereits im Koalitionsvertrag als „prioritäre Maßnahme“ in der Legislaturperiode vorgesehen. „Man hätte das Geld paritätisch unter den drei Bereichen aufteilen können. Dass nun nur 1 Milliarde an den chronisch unter- und fehlfinanzierten Bereich der Kitas geht, ist völlig unverständlich“, hebt Stadler hervor. Noch vergangenen Freitag hatte die Jugend- und Familienministerkonferenz die gleichmäßige Aufteilung der Mittel auf die drei Bereiche gefordert. „Aufgrund des Drucks, die Kitas im Zuge des Gesetzesanspruchs auf Betreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auszubauen, hat sich die Lage der Kitas weiter verschärft. Nun wäre es an der Zeit für Entlastungen zu sorgen. Diese Chance ist mit der heutigen Aufteilung jedoch verpasst“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende unzufrieden.

26.05.2014

Drei tolle Tage in der AWO Kita "Villa Kunterbunt"

Drebkau.
Bei der traditionellen Kita Olympiade der Stadt Drebkau erkämpften am 21. Mai die Kinder der AWO Kita „Villa Kunterbunt“ den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

26.05.2014

Kreative Eltern bringen Musik in die AWO Kita Altdöbern

Altdöbern.
Holz, Plastik und viele kreative, klangvolle Ideen bereichern nun den Spielgarten der AWO Kita Altöbern. Initiiert und umgesetzt wurde das Musikprojekt durch die Kreativität und den Einsatz engagierter Eltern.

26.05.2014

Initiative zur Mietpreisbremse ist richtig

„Der Referentenentwurf zur Mietpreisbremse ist der richtige Schritt gegen den derzeitigen Mietanstieg. Demnach darf die Miete bei Wiedervermietung zukünftig nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Das sieht der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten und zur Stärkung des Bestellerprinzips bei der Wohnungsvermittlung vor. Die ausführliche Stellungnahme der Arbeiterwohlfahrt finden Sie anbei.

23.05.2014

Mottoparty "Gemeinsam niemals Einsam" im "Haus am See"

Altdöbern.
Bereits Anfang des Jahres war in der AWO Heilpädagogischen Wohnstätte "Haus am See" klar, dass das diesjährige Frühlingsfest eine Mottoparty wird. Mit Blick auf die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien, war das Motto somit auch schnell gefunden. Mitte Mai war es soweit! Nach vielen Motto-Naschereien musste das runde Leder in das Eckige!

23.05.2014

Gemeinsame Verantwortung von Bund und Ländern für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung

„Bund und Länder müssen sich ihrer gemeinsamen Verantwortung für eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung stellen", erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich der heute endenden Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) sowie der Beratung des Bundestags zum Antrag „Qualität in der frühkindlichen Bildung fördern“.  Die JFMK hat sich zum Ziel gesetzt, dass von den 6 Milliarden Euro, die der Bund zur Entlastung von Ländern und Kommunen zugesagt hat, mindestens 2 Milliarden Euro in den Bereich des Qualitätsausbaus der frühkindlichen Bildung fließen. „Wir begrüßen, dass noch in diesem Jahr eine erste Bund-Länder-Konferenz zur Kindertagesbetreuung stattfinden soll“, so Stadler unter Bezugnahme auf eine heute veröffentlichte Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

23.05.2014

Keine Sozialunion? Am Sonntag ein Zeichen setzen für ein soziales Europa!

„Wer sagt, dass die Europäische Union keine Sozialunion ist, verkennt die drängenden Probleme Europas. Denn derzeit verfügt sie über keine echten sozialpolitischen Korrekturmechanismen, die einem erfolgreichen Binnenmarkt gegenüber gestellt werden“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Als solidarischer Verband verweist die AWO auf die besondere Verantwortung Deutschlands innerhalb der Union. Als Exportnation sollte die Bundesrepublik auch ein besonderes Interesse an einer verbesserten Lage in den von Armut und sozialen Abstiegen betroffenen Ländern haben.

22.05.2014

Initiative ICH LEBE GESUND – Dialog über Bildung und Gesundheit: AWO Brandenburg und Pfizer übergeben 120 AWOlinos an Brandenburger Kindertagesstätten

Mit 120 AWOlinos, dem Maskottchen und Botschafter der AWO Gesundheitsinitiative ICH LEBE GESUND für Brandenburger Kindertageseinrichtungen im Gepäck,  trafen sich Vertreter des AWO Landesverbandes Brandenburg und des forschenden Arzneimittelherstellers Pfizer Deutschland zu einem Dialog rund um Fragen von Demographie, Bildung und Gesundheit. Pfizer unterstützt die Gesundheitsinitiative der AWO und finanzierte die Anschaffung von zusätzlich 120 AWOlino-Handpuppen für die Arbeit der Kitas.

22.05.2014

2 Milliarden für Kitas sind unerlässlich

„Von den geplanten sechs Milliarden des Bundes für Hochschulen, Schulen und Kindertagesstätten müssen dringend zwei Milliarden für den Ausbau der Qualität in der Kita-Betreuung verwendet werden. Deshalb ist der heute eingereichte Antrag von drei Bundesländern bei der Jugend- und Familienministerkonferenz absolut richtig“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Arbeiterwohlfahrt fordert schon lange, dass nach dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in der Kindertagesstätte schnellstmöglich gesetzlich die Qualität in den Einrichtungen festgeschrieben werden muss.

20.05.2014

Ziel bleibt eine solidarische Lebensleistungsrente

„Zweifellos ist das jetzt geschnürte Rentenpaket der Bundesregierung grundsätzlich ein Erfolg. Denn beschlossen wurden die ersten Leistungsausweitungen seit über 20 Jahren“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Für die Arbeiterwohlfahrt ist es jetzt entscheidend, dass die Regierung mit Blick auf die Rente einen weiteren Schritt nach vorne geht. Hier zu enden, wäre ein falsches Signal.

16.05.2014

Familienfest der Sonnenkinder

Lübben/Spreewald
Diesen Mittwoch fand in der AWO Integrationskita „Sonnenkinder“ das diesjährige Familienfest statt. Dieses wird seit vielen Jahren in der Einrichtung gefeiert. Die Kinder hatten für ihre Eltern, Großeltern und Geschwister zur Begrüßung ein kleines Programm vorbereitet. Das war natürlich nicht alles was im Vorfeld organisiert wurde: um gestärkt in den Nachmittag starten zu können, gab es Kaffee, Kuchen und leckere Bratwurst mit Brötchen.

16.05.2014

Diskriminierung von sexueller Vielfalt ist kein Randphänomen

Es ist unfassbar, dass noch immer lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Menschen in Deutschland tagtäglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind“, so der AWO-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Homophobie.

14.05.2014

Neues Asylgesetz verstört und ist untragbar

„Derzeit wird vielfach von ‚Willkommenskultur‘ gesprochen, doch der aktuelle Referentenentwurf des Bundesministeriums des Inneren zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung spricht eine andere Sprache. Die dort vorgesehene schnellere Inhaftierung von Flüchtlingen ist abstoßend“, erklärt das AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Der Entwurf ermöglicht es, Personen schneller und umfassender in Abschiebehaft zu nehmen. Das würde vornehmlich diejenigen Menschen betreffen, für die aufgrund des Dublin-Systems andere EU-Länder zuständig sind. Ihre Ausreisepflicht kann mithilfe der Haft rigoroser durchgesetzt werden.

14.05.2014

AWO Studie zeigt: Mitgliedschaft in Wohlfahrtsverbänden bleibt attraktiv

„Diese Zahlen freuen mich ausgesprochen als AWO Vorstandsvorsitzenden“, so Wolfgang Stadler mit Blick auf die Ergebnisse des aktuellen AWO-Sozialbarometers zur Mitgliedschaft in Wohlfahrts- und Sozialverbänden. Demnach finden 64 Prozent der Menschen, dass die Wohlfahrtsverbände immer noch eine wichtige gesellschaftliche Funktion besitzen. Knapp 40 Prozent der Befragten sind bereits Mitglied oder ziehen eine Mitgliedschaft in einem Wohlfahrtsverband in Betracht. „Entgegen vieler Unkenrufe sind Wohlfahrtsverbände immer noch aktuell und die Mitgliedschaft in einem Wohlfahrtsverband ist weiterhin attraktiv“, betont Stadler. Dies sei ein ermutigendes Zeichen.

13.05.2014

Abgeltungssteuer abschaffen: AWO gegen die Besserstellung von Kapitaleinkünften

„Es ist völlig unverständlich, dass wer arbeitet bis zu 45 Prozent Steuern auf sein Einkommen zahlt, hingegen Kapitalerträge nur mit 25 Prozent zu versteuern sind. Diese Ungerechtigkeit ist jetzt abzuschaffen“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. 2009 wurde die sogenannte Abgeltungssteuer eingeführt. Demnach werden Einkünfte aus Kapitalanlagen wie beispielsweise Zinsen oder Dividenden mit einem einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent besteuert. „Als AWO fordern wir die Abschaffung der Abgeltungssteuer. Stattdessen sind die Kapitaleinkünfte wieder in die progressive Besteuerung im Rahmen des regulären Einkommenssteuertarifs einzugliedern“, unterstreicht Stadler. Ziel muss es sein, dass Menschen mit hohen Einkommen aus Geldanlagen an der Finanzierung der Gesellschaft angemessen beteiligt werden.

12.05.2014

"Jenseits von Afrika" - Ein Hauch Kenias im AWO Ortsverein Wildau

Wildau.
Kenias Tierwelt 'berührte' fast hautnah die Mitglieder des AWO Ortsverein Wildau. Afrika-Liebhaber Jürgen Mertner produzierte eine Fortsetzung der ersten Filmvorführung über sein beliebtes Reiseziel. 

12.05.2014

Jahreshauptversammlung des AWO Ortsverein Luckenwalde

Luckenwalde.
Mitglieder des AWO Orstverein Luckenwalde trafen sich zur jährlichen Hauptversammlung, um über die Arbeit des Vorstandes sowie über die Entwicklung des Vereins im vergangenen Geschäftsjahr zu informieren.

05.05.2014

Die Rente braucht weitere Reformschritte

Anlässlich der heutigen Rentendebatte im zuständigen Bundestagsausschuss fordert der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler die Bundesregierung auf, das vorgelegte Rentengesetz stellenweise zu verbessern und weitere Reformen schnell anzugehen. „Prinzipiell sind die Leistungsausweitungen in der Rentenreform der Bundesregierung richtig. Dennoch bleibt zu fragen, wie ein weiteres Absinken des Rentenniveaus zu verhindern und Altersarmut konsequent entgegenzuwirken ist“, erklärt Stadler.

30.04.2014

Umweltschutzseminar der AWO Spreewaldwerkstätten

Lübbenau/Spreewald
Um die Bildung in den AWO Spreewaldwerkstätten möglichst anschaulich zu gestalten, werden unter anderem Seminare und Exkursionen organisiert, welche regionale Gegebenheiten nutzen, um Bildungsinhalte zu vermitteln.

30.04.2014

Erster Mai der Sozialen Arbeit

„Die Arbeit von Beschäftigten in den sozialen Berufen entlastet heutzutage nahezu alle im Alltag. Das fängt bei der Kinderbetreuung an und hört bei Pflege von Angehörigen auf. Und dennoch wird der Wert der Sozialen Arbeit zu selten hervorgehoben“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Der morgige 1. Mai bietet einen guten Anlass, um das gemeinsame Bewusstsein für die Bedeutung der Sozialen Arbeit zu betonen. Klar ist: Ohne die Leistung der Beschäftigten in den sozialen Berufen ist keine fortschrittliche, vorwärtsgewandte Gesellschaft zu machen.

25.04.2014

Hartz IV braucht echte Reformen. AWO gegen verschärfte Sanktionen

„Es ist ein Klein-Klein und in Teilen sogar gefährlich, was derzeit im Raum steht“, kommentiert der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler die Pläne der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Hartz-IV-Reform. Während es inhaltlich vor allem um mögliche Veränderungen im Bereich der Verwaltung geht, wird zugleich jedoch etwas anderes deutlich: Die Pläne sowie die nun entfachte Debatte zeigen, dass einige Akteure die Reformpläne für weitere Verschärfungen mit Blick auf die Leistungsbezieher nutzen wollen. „Wir haben genau vor diesen Veränderungen immer gewarnt. Wir sind entschieden gegen Verschärfungen bei den Sanktionen oder neuen Restriktionen bei der Übernahme von Mietkosten“, unterstreicht Stadler.

22.04.2014

20 Jahre Pflegeversicherung: Viel zu tun

„Zweifellos war es ein sozialpolitischer Meilenstein 1994 die Soziale Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung in Deutschland zu implementieren. Die heutigen Herausforderungen zeigen zugleich: Pflege ist ein elementarer Bestandteil für ein funktionierendes Gemeinwesen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Wenn heute die Pflegeversicherung ihren 20. Jahrestag begeht, ist es wichtig zu betonen, dass die Arbeiterwohlfahrt ein deutliches Engagement im Bereich der Pflege von der Politik einfordert. Denn die demografische Entwicklung sowie die Veränderungen im privaten Bereich der Menschen erfordern eine entschiedene und zukunftsfähige Pflegepolitik.

17.04.2014

AWO Wahlprüfsteine zur Europawahl: Die Antworten der Parteien

„Die eng miteinander verwobenen Probleme der Finanz- und Eurokrise haben längst zu einer gefährlichen sozialen Lage geführt. Die heraneilenden Europawahlen am 25. Mai 2014 sind angesichts der gewaltigen Herausforderungen richtungsweisend“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Auf einer extra eingerichteten Internetseite des Bundesverbandes sind nun die Antworten der Parteien zu den AWO Wahlprüfsteinen zu finden. „Wir wollen die derzeitige Debatte versachlichen und die Möglichkeit bieten, sich über die politischen Alternativen zu informieren. Für die AWO steht die soziale Zukunft Europas im Zentrum“, unterstreicht Stadler.

17.04.2014

Osterfeuer mit der AWO in Luckenwalde

Luckenwalde.
Viele Besucherinnen und Besucher versammelten sich gemeinsam mit dem AWO Ortsverein Luckenwalde um das Osterfeuer. 

16.04.2014

Traditionelles Osterprojekt mit Senioren

Lübbenau/Spreewald.
Seit vielen Jahren findet zur Osterzeit ein inzwischen zur Tradition gewordenes Gemeinschaftsprojekt der AWO Altenpflegeschule mit Senioren des AWO Seniorenclub aus Lübbenau statt. Natürlich auch in diesem Jahr

16.04.2014

Berufsorientierungstournee "Start 2 Health" an AWO Altenpflegeschule

Lübbenau/Spreewald.
Die Fortbildungsreihe des Netzwerk Zukunft fand mit seiner zweiten Station in der AWO Altenpflegeschule statt. Lehrkräfte und interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agenturen für Arbeit, als auch weitere Multiplikatoren hatten die Möglichkeit, sich über Ausbildungs- und Berufschancen in der Gesundheitswirtschaft zu informieren. 

16.04.2014

Molly und die Osterüberraschung

Lübbenau/Spreewald.
Der Lübbenauer Spreewaldmolly holte die Kinder der AWO Integrationskita „Wichtel“ vor der Haustür ab und brachte sie zum Picknick und Osterüberraschungsprogramm in den Schlosspark.

11.04.2014

Arbeit schafft Teilhabe: Neue AWO-ISS-Studie verdeutlicht Reformbedarf bei Hartz IV

Eine heute veröffentlichte Studie von AWO und dem Frankfurter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik zeigt, wie dringend das SGB II überarbeitet werden muss. Für den AWO Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Stadler sind die Ergebnisse alarmierend. „Die Ergebnisse unterstreichen bedauerlicherweise erneut den umfassenden Handlungsbedarf im Hinblick auf die Ermöglichung von mehr Teilhabe für Empfänger von Hartz-IV-Leistungen, insbesondere Langzeitarbeitslose. Diese Legislaturperiode müssen entschiedene Schritte gegen diese Entwicklung eingeleitet werden.“

10.04.2014

Jugendweihen mit Aftershowpartys in Frankfurt (Oder)

Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt führt seit 1993 die feierlichen Jugendweihen in Frankfurt (Oder) durch. Seit diesem Jahr übernimmt die gesamte Organisation und Durchführung das Tochterunternehmen: AWO Veranstaltung & Service gGmbH Frankfurt (Oder).

10.04.2014

Sukzessivadoption: Es geht um das Kindeswohl, nicht um Politik

Morgen berät der Bundesrat über den Referentenentwurf der Bundesregierung zur Sukzessivadoption   ein schwieriger Begriff für ein wichtiges Thema. Darunter wird verstanden, dass ein Lebenspartner ein vom Partner adoptiertes Kind ebenfalls adoptieren darf. „Die Absicht des Referentenentwurfs der Bundesregierung ist grundsätzlich zu begrüßen, denn die vorgesehene Gleichstellung zwischen adoptierten Kindern aus homo- und heterosexuellen Familien ist dringend nötig“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Das bisherige Verbot der Sukzessivadoption stellt einen verfassungswidrigen Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz dar. Das entschied das Bundesverfassungsgericht im Februar 2013.

09.04.2014

Der Pflege helfen nur Taten

„Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff umsetzen will. Doch klar ist auch, dass bereits Gutachten von zwei Expertenbeiräten sowie weitere wissenschaftliche Expertisen vorliegen. Die nun eingeführte Modellphase darf nicht die Umsetzung unnötigerweise verzögern“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Gestern hatte Bundesminister Hermann Gröhe eine Erprobungsphase des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs angekündigt. Demnach soll auf Basis zwei neuer Modellprojekte ein neues Gutachten Anfang 2015 veröffentlicht werden.

09.04.2014

"MENSCHENRECHTE – THEORIE UND PRAXIS IN BRANDENBURG"

Eine Fachtagung der Landesverbände von AWO, DRK und pro familia am 30. April 2014 in Potsdam

Alle in Deutschland lebenden Menschen haben im Bedarfsfall einen Anspruch auf umfassende staatliche und gesellschaftliche Hilfen. Mit dem diesjährigen Fachtag wollen wir dazu beitragen, dass die Brandenburger_innen diese Hilfen im Einzelfall und unter den sich wandelnden Begebenheiten in unserem Land auch tatsächlich erhalten.

08.04.2014

Tierische Ostern in Beeskow

ERLEBEN, AUSTOBEN, TIERISCHES ENTDECKEN verspricht der AWO Kinder-und Jugendhof in Beeskow am 21. April 2014. Am Ostermontag wird das traditionelle Familienfest bereits zum 4. Mal auf dem Erlebnishof in Beeskow angeboten. Für alle kleinen und großen Tierfreunde beginnt die Veranstaltung um 10.00 Uhr mit dem Einmarsch der Schafe auf den Hof. Der besondere Blickfang - nicht nur für Fotografen!

07.04.2014

50 Jahre Freiwilliges Soziales Jahr. Ein Blick zurück nach vorn

„Die Geschichte des Freiwilligen Sozialen Jahres ist ein voller Erfolg. Seit über 50 Jahren engagieren sich junge Menschen und ergreifen Verantwortung für andere. Hier wird Solidarität früh geübt“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Klein begonnen, absolvieren heute rund 49 000 junge Menschen jedes Jahr bundesweit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Gemeinsam mit dem Bundesfreiwilligendienst und den Auslandfreiwilligendienste sind das 100 000 Freiwillige und damit rund 10 Prozent eines jeden Altersjahrgangs. „Ohne die konsequente Förderung dieses Engagements, wäre diese positive Entwicklung nicht möglich gewesen. Sie sollte uns auch in Zukunft jede Bemühung wert sein“, unterstreicht Stadler.

04.04.2014

Frühjahrsputz in der Apfelallee

Lübbenau/Spreewald.
Frühling ist die Zeit der erwachenden und sprießenden Natur! Das sagte auch schon Theodor Fontane: „O schüttle ab den schweren Traum und die lange Winterruh; es wagt es der alte Apfelbaum, Herze, wag’s auch du!“. In diesem Sinne haben sich auch die Kinder der AWO Kita „Diesterweg“ aus Lübbenau an allerlei Gerätschaft gewagt und ihrer Apfelallee dabei geholfen, sich beim sprießen zu entfalten.

04.04.2014

Verbesserungen in der Pflege brauchen einen klaren Pflegebedürftigkeitsbegriff

Die heutige Debatte im Bundestag zur Deckungslücke der sozialen Pflegeversicherung und der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung, gibt Anlass die Finanzierungspläne der Bundesregierung im SGB XI zu bewerten. „Die geplante Anhebung der Mittel für die pflegerische Versorgung und Begleitung pflegebedürftiger Menschen ist grundsätzlich erfreulich. Sie war und ist längst überfällig, weil sie eine Schieflage zwischen Ansprüchen und Wirklichkeit in der Pflege bewirkt hat“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Unklar bleibt, inwiefern diese Leistungsverbesserungen anschlussfähig für den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff sind. Das ist jedoch dringend nötig.

03.04.2014

Bundesprogramm Lokale Allianzen für Demenz - Zum 1. Januar ist der Wettbewerb zur dritten Förderperiode gestartet

Bis Ende 2016 soll sich die Zahl von bislang 143 unterstützten lokalen Allianzen wie zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser, Vereine, Organisationen, Kirchengemeinden, Ärzte, kulturelle Einrichtungen und Kommunen auf insgesamt bis zu 500 Standorte erhöhen.

03.04.2014

Fachkräftepotenziale vor Ort erkennen Sprachförderung in der Altenpflege

„Die Debatte um fehlende Fachkräfte in der Altenpflege sucht zu schnell die Lösung in der Anwerbung. Damit wird der Blick für die zahlreichen vorhandenen Potenziale hierzulande verstellt“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Einen wichtigen Beitrag zur Hebung dieser Potenziale, leistet das von der AWO durchgeführte Projekt „Fachsprache Deutsch in der Altenpflege“ (FaDA). Am heutigen Tag findet die Abschlusstagung nach dreijähriger Laufzeit statt. Das erfolgreiche Projekt der AWO, das aus Mitteln des Programmes „rückenwind“ des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert wurde, entwickelte und erprobte die Qualifizierungsreihe FaDA. Diese zielt darauf ab, Pflegekräfte mit Migrationshintergrund in der Fachsprache und der berufsbezogenen Kommunikation für eine berufliche Weiterentwicklung zu befähigen.

02.04.2014

Langzeitarbeitslose vor Lohndumping schützen: Mindestlohn ohne Wenn und Aber

„Der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro muss uneingeschränkt auch Langzeitarbeitslose vor Lohndumping schützen“, bekräftigt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Anlässlich der heutigen Beratung über den Gesetzesentwurf zur Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns im Bundeskabinett, ist das erneut zu betonen. Wer zuvor ein Jahr und länger arbeitslos war, wird derzeit nicht sofort vom Mindestlohn profitieren. In den ersten sechs Monaten nach dem Beginn der Beschäftigung sind sie von den Regelungen des Mindestlohns ausgenommen.

31.03.2014

Mit dem Fahrrad Richtung Frühling

Königs Wusterhausen.
Die Sommerzeit hat begonnen, die ersten Blumen blühen bereits und die Temperaturen werden von Tag zu Tag angenehmer. Zeit also, nicht nur das frische Grün vor der eigenen Tür zu bestaunen, sondern auch mit dem Fahrrad die Umgebung zu erkunden.

28.03.2014

Abschaffung der Optionspflicht? Rückwärts in die Zukunft

„Der gestern überraschend gefundene Kompromiss zur umstrittenen Optionsregelung ist ein schönes Beispiel dafür, dass die mit einer so großen Mehrheit ausgestattete Große Koalition nicht unbedingt große politische Lösungen findet“, kommentiert AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den gestern vorgelegten Gesetzesentwurf zur doppelten Staatsbürgerschaft. „Im Koalitionsvertrag steht  eindeutig, dass die Optionspflicht abgeschafft werden soll.“

27.03.2014

Der Frühling kommt, es wachen auf - der Bär, der Igel und die Maus

Lübbenau/Spreewald.
Mit einem lustigen Fest begrüßten die Kinder der AWO Integrations-Kita „Wichtel“ in Lübbenau den Frühling.

25.03.2014

Mindestlohngesetz ist ein Befreiungsschlag. AWO richtet Blick nach vorne!

„Wir haben lange für den Mindestlohn gekämpft! Es ist ein Erfolg, dass er jetzt endlich kommt“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Die AWO begrüßt den Referentenentwurf der Bundesregierung zum Mindestlohngesetz, der den flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro für ganz Deutschland regelt. Von diesem Gesetz werden zahlreiche Menschen profitieren. Gerade bei der zunehmenden Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland ist hier eine Trendwende erreicht.

24.03.2014

Praxisbezogene Bildungsarbeit in den AWO Spreewaldwerkstätten

Lübbenau/Spreewald.
Die Temperatuen sagen uns eindeutig, es ist an der Zeit, das Fahrrad auf Vordermann zu bringen. Was dabei alles zu beachten ist, zeigte "Fahrrad-Vogi" den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der AWO Spreewaldwerkstätten.

21.03.2014

Zum Equal Pay Day: AWO fordert eine Reform der Minijobs

„Die ungleiche Bezahlung von Frauen in der Berufswelt ist inakzeptabel“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Der heutige Equal Pay Day am 21. März markiert den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um rechnerisch das Jahresdurchschnittsgehalt eines Mannes zu erhalten. „Das lange geforderte Umdenken bei den Unternehmen kommt offensichtlich nicht von allein, deshalb sind gesetzliche Regelungen vonnöten. Ein verbindliches Entgeltgleichheitsgesetz ist ebenso ein Muss wie eine verbindliche Quotenregelung, um eine echte Gleichstellung zu erreichen“, ist Stadler überzeugt. Genauso sind die steuerlichen Fehlanreize zu beseitigen, die ein altes Rollenmodell stärken. Vor allem das Ehegattensplitting macht eine Berufstätigkeit von Frauen weniger attraktiv. Dadurch nehmen Frauen häufig Minijobs ohne eigene soziale Absicherung an.

21.03.2014

75 000 lärmen gegen Rassismus! AWO setzt ein Zeichen am Internationalen Tag gegen Rassismus

„75 000 Mitglieder und Beschäftigte der AWO standen heute um fünf vor zwölf mit Plakaten, Trillerpfeifen und Trommeln vor den Türen ihrer Einrichtungen und demonstrierten gegen Rassismus   ein voller Erfolg“, erklärt AWO Präsident Wilhelm Schmidt. Der Kern dieser bundesweiten Aktion ist es Rassismus zum Thema zu machen, die Öffentlichkeit wachzurütteln und darüber ins Gespräch zu kommen. Bei der Kampagne „AWO gegen Rassismus – AWO für Vielfalt“ war die gesamte Bandbreite der Verbandsarbeit vertreten: Angefangen von den Kindertagestätten über Beratungseinrichtungen bis hin zu Pflegeeinrichtungen haben viele Beschäftigte lautstark ihre Ablehnung gegen jede Form von Rassismus demonstriert. 5 vor 12 versinnbildlicht dabei den dringenden Handlungsbedarfs im Kampf gegen Rassismus.

19.03.2014

Ein flächendeckender Mindestlohn bleibt richtig

„Wir stehen unverbrüchlich hinter der Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns und sind gegen jede Form von branchenspezifischen Ausnahmen“, sagt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler heute in Berlin. Diese Position wird getragen durch die Beschlüsse der Bundeskonferenz und des Präsidiums. Der Gesetzentwurf für den Mindestlohn geht diese Woche in die Ressortabstimmung der Bundesregierung und findet die grundsätzliche Zustimmung der AWO.

18.03.2014

Pflegefachkräfte zu Praxisanleiterinnen/-anleitern qualifiziert

Lübbenau/Spreewald.
Acht Pflegefachkräfte haben sich in 200 Stunden erfolgreich an der AWO Altenpflegeschule zu Praxisanleiterinnen/Praxisanleitern qualifiziert.

14.03.2014

Stellungnahme zum Koalitionsvertrag: Viel Arbeit für die Regierung

„Seit dem Beginn der neuen Legislaturperiode hält die Arbeiterwohlfahrt engen Kontakt zur Regierung. Grundlage für die Gespräche ist der Koalitionsvertrag. Dabei haben die Abteilungen des Bundesverbandes dezidiert zu verbandsrelevanten Themen Stellung bezogen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der AWO Wolfgang Stadler. Von der Jugend- über die Migrations- und Arbeitsmarkt- bis zur Pflegepolitik hat die AWO die anvisierten Ziele des Koalitionsvertrages „Deutschlands Zukunft gestalten“ bewertet.

11.03.2014

Trommeln in Luckau

Luckau.
Dank einem vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie gefördertem und in Zusammenarbeit mit dem Verband der Musikschulen Brandenburg angebotenem Projekt, findet seit Jahresbeginn wöchentlich das Musikprojekt „Instrumentalspiel mit dem Schwerpunkt Perkussion für Menschen mit Behinderung“ in der AWO Spreewaldwerkstatt in Luckau statt.

10.03.2014

Frauentagsfeier in Luckenwalde

Luckenwalde.
Anlässlich des internationalen Frauentages trafen sich über siebzig Mitglieder und geladene Gäste zu einer feierlichen Veranstaltung des AWO Ortsvereins Luckenwalde in der Gaststätte Kulturheim „Eckbusch“ in Luckenwalde. Seit vielen Jahren gehört dieses Fest  zu den Höhepunkten des Veranstaltungsjahres. 

10.03.2014

Gleiche Wertschätzung und Chancen für Alleinerziehende

„Dass jedes zweite Kind im Hartz-IV-Bezug in einer Ein-Eltern-Familie aufwächst, verdeutlicht den dringenden Reformbedarf mit Blick auf Alleinerziehende“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Seit Jahren ist die Situation von Alleinerziehenden   von denen rund 90 Prozent Frauen sind   und ihren Kindern bekannt. Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung unterstreicht mit ihren erschreckenden Zahlen die Ergebnisse des vierten Armuts- und Reichtumsberichts. Dabei ist die Liste der Fehlentwicklungen lang: „Wer in Deutschland alleine Kinder erzieht, bildet und betreut, dem wird weder eine angemessene Wertschätzung für die Bewältigung dieser Leistungen entgegengebracht noch wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders unterstützt“, stellt Stadler klar. Die steuerrechtlichen Regelungen benachteiligen systematisch die Familienform. Darüber hinaus erschweren das Unterhaltsrecht, die Regelungen zum Barunterhalt des Kindes sowie zum Unterhaltsvorschuss die finanzielle Situation weiter.

10.03.2014

Gesundheitspreis Brandenburg 2014

Der „Gesundheitspreis Brandenburg“ ist ein Innovationswettbewerb der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse in Kooperation mit der Landesärztekammer Brandenburg, der ab 2014 alle zwei Jahre verliehen wird. Die diesjährige Schirmherrschaft für den Preis hat der brandenburgische Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Günter Baaske, übernommen.

08.03.2014

Frauentagsfeier des AWO Ortsverein Königs Wusterhausen

Königs Wusterhausen.
Beim Ortsverein Königs Wusterhausen der Arbeiterwohlfahrt ging es wieder hoch her. Gemeinsam mit dem AWO Seniorenclub Königs Wusterhausen wurde am 6. März bereits der Frauentag vorgefeiert.

07.03.2014

Gleichstellung von Frauen bleibt unverwirklicht

„Gleichwohl das wichtigste Ziel des ersten Internationalen Frauentags mit der Einführung des Wahlrechts für Frauen erreicht ist, bleiben auch heute die Forderungen nach einem selbstbestimmten und ökonomisch abgesicherten Leben ohne Gewalt bestehen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Seit 1911 steht der 8. März für den Kampf von Frauen zur Durchsetzung von Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen.

05.03.2014

Fasching in der AWO Kita "Villa Kunterbunt"

Drebkau.
Bei herrlichem Sonnenschein und guter Laune zogen die Kinder und das Erzieherteam der AWO Kita „Villa Kunterbunt“ auch in diesem Jahr wieder in Drebkau, Kausche und Jehserig von Tür zu Tür.

05.03.2014

Untragbar: 62 Millionen Frauen in der EU von Gewalt betroffen

„In erschreckender Weise verdeutlichen die Zahlen der Europäischen Agentur für Grundrechte, wie sehr das Phänomen Gewalt gegen Frauen unterschätzt wird. Der rechtliche und politische Handlungsbedarf ist gewaltig“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Zu ihren Gewalterfahrungen gefragt wurden in der jüngsten Studie 42.000 Frauen im Alter zwischen 18 und 74 Jahren aus 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. 33 Prozent von ihnen haben seit ihrem 15. Lebensjahr mindestens einmal körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erfahren. Fünf Prozent wurden vergewaltigt. „Die Studie unterstreicht die Forderungen der Arbeiterwohlfahrt. Wir streiten seit Jahren für einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen. Genauso sind Hilfe- und Unterstützungssysteme dauerhaft zu finanzieren“, stellt Döcker klar.

04.03.2014

Schlagerstar Semino Rossi lädt Menschen mit Behinderungen zum Konzert ein

Altdöbern
Semino Rossi gilt seit gut zehn Jahren als einer der Top-Stars des deutschen Schlagers. Der aus Argentinien stammende, argentinisch-italienische in Österreich wohnende Schlagerstar, ist derzeit mit seiner Tournee 2014 unterwegs und spielte am 4. März in der Stadthalle Cottbus. Hierfür lud er zwanzig Bewohnerinnen und Bewohner der AWO Heilpädagogischen Wohnstätte „Haus am See“ aus Altdöbern zu seinem Konzert ein.

04.03.2014

Schlagerstar Semino Rossi lädt Bewohner zum Konzert ein

Cottbus.
„Semino Rossi ist für mich ein moderner Julio Iglesias. So etwas haben wir in Europa überhaupt nur ein Mal.“ Mit diesen Worten schwärmt Dieter Bohlen nach seiner Zusammenarbeit über den argentinischen Superstar, der seit gut zehn Jahren zu den Top-Stars des deutschen Schlagers gehört. Seine Tournee 2014 führte ihn am 4. März in die Stadthalle Cottbus. Und für dieses Konzert stellte der Künstler Freikarten für soziale Einrichtungen zur Verfügung. 

03.03.2014

Rosenmontag in der AWO Wohnstätte für Senioren

Cottbus.
Schon seit vielen Jahren ist es in der AWO Wohnstätte für Senioren Tradition, am Rosenmontag eine Faschingsparty zu feiern. Auch in diesem Jahr sorgten die „Fidelen Gaglower“ mit einem fröhlichen Programm für die musikalische Umrahmung und eine ausgelassene Stimmung. Dank der Küche der Arbeiterwohlfahrt gab es Leckereien, die auch für das leibliche Wohl sorgten.

01.03.2014

Ramba Zamba im Märchenwald

Calau.
Ramba Zamba im Märchenwald – eine aufwendige Faschingsfeier, die schon lange vorher darauf einstimmte. Bereits Wochen vor der Faschingsfeier im AWO Seniorenzentrum Calau, beteiligten sich alle an der aufwendigen Vorbereitung.

27.02.2014

Die groteske Vermögensverteilung ist aufzubrechen

„Die Zahlen zur Vermögensverteilung sind zum wiederholtem Male grotesk. Die Bundesregierung sollte die DIW-Studie genau lesen und daraus den richtigen Schluss ziehen: Das Vermögen ist stärker zu besteuern“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. Die aktuelle Analyse der Wissenschaftler zeigt, dass 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung über kein Vermögen verfügen, während das reichste Prozent ein Minimum an Vermögen von 817.000 Euro aufweist. „Das erschreckende ist, dass dieser Missstand weder neu noch unerwartet ist und dennoch von der Politik nichts verändert wird“, ergänzt Stadler.

26.02.2014

Solidarischer Sozialstaat: Forderungen für eine sozialere und gerechtere Gesellschaft

Heute stellte der AWO Bundesverband in Berlin ein umfangreiches Positionspapier vor, in dem zentrale zukünftige Handlungsfelder für einen solidarischen Sozialstaat benannt und mit spezifischen Forderungen untermauert sind. Vor dem Hintergrund einer drohenden Spaltung der Gesellschaft fordert die AWO einen starken Sozialstaat und eine aktive Sozialpolitik, die als Investition verstanden wird.

25.02.2014

Rassismus ist kein Randphänomen

„Der Bericht der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) unterstreicht bedauerlicherweise erneut, dass die Bundesrepublik den Alltagsrassismus entschiedener in den Blick nehmen muss“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Heute stellt die Kommission ihren fünften Bericht zu Deutschland vor. Als wesentlicher Anstoß für das weitere Denken hierzulande muss der Befund sein, dass Rassismus häufig nur bei organisierten Rechtsextremisten erkannt und als Motiv festgestellt wird. „Es sind aber auch die alltäglichen rassistischen Bemerkungen, Kommentare und unterschwelligen Botschaften, die gegenüber Menschen geäußert werden als Rassismus zu bezeichnen. Rassismus fügt Menschen seelischen Schmerz zu und das jeden Tag“, verdeutlicht das Vorstandsmitglied.

24.02.2014

Zwei Windmühlen für die AWO Wohnstätte für Senioren

Cottbus.
Ein besonderes Dankeschön für die liebevolle Betreuung im Betreuten Wohnen erhielt die AWO Wohnstätte für Senioren in Cottbus.

24.02.2014

Ersthelfer-Lehrgang in der AWO Spreewaldwerkstatt Lübbenau

Lübbenau.
Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AWO Spreewaldwerkstätten die Möglichkeit zu bieten ihre Kompetenzen im Bereich Gesundheitsschutz zu verbessern, wird jährlich an jedem der Standorte ein Ersthelferlehrgang direkt im Haus organisiert.

24.02.2014

Die AWO-Tours Strausberg rüstet sich für den Feriensommer

Mit den neuen Webseiten awo-strausberg.de und awo-kids-tours.de und dem neuen vollautomatischen Einbuchungssystem ist man auf seine kleinen und großen Kunden nun moderner eingestellt. Clips und ein Befragungssystem werden noch hinzu kommen. Eine breite Angebotspalette von spannenden Kinder- und Jugendreisen wird vorgehalten.

17.02.2014

Die Welt der Orientierung - Instinkt oder Wissen?!

Kemlitz (Dahme).
Instinkt oder Wissen? „Die Welt der Orientierung“ lautet das diesjährige Motto der Osterferienfreizeit der Arbeiterwohlfahrt. Wie auch in den vergangenen Jahren findet das Bildungscamp auf dem AWO Reha-Gut Kemlitz bei Dahme statt.

17.02.2014

Alterssicherung: AWO mahnt weitere Reformschritte an

Anlässlich der heutigen Anhörung zur geplanten Beibehaltung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung im Bundestag, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler: „Wir brauchen dringend weitere Rentenreformen und eine solide Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung.“ Dabei hat die AWO vor allem die drohende Altersarmut im Blick. „Wir setzen darauf, dass die Bundesregierung jetzt Maßnahmen auf den Weg bringt, die den Menschen helfen, die in ihrem Erwerbsleben nur geringe Anwartschaften in der Rente erreichen“, unterstreicht Stadler. Die Aufrechterhaltung des Beitragssatzes ist richtig, reicht aber nicht aus. Zurzeit werden vorhandene Mittel gebraucht, um die bereits als Gesetzentwurf vorliegenden Reformen zur Mütterrente und zur Rente mit 63 zu refinanzieren. „Es ist richtig, dass die Zeit der Kindererziehung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die muss sich allerdings vollständig aus Steuermitteln finanzieren“, sagt Stadler.

14.02.2014

Die GKV braucht mehr als Kosmetik

„Zweifellos ist die Gesetzliche Krankenversicherung schnellstmöglich auf solide und zukunftsfähige Füße zu stellen. Deshalb ist es umso bedauerlicher, dass nun nur kosmetische Korrekturen vorgenommen werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Grund ist der vorliegende Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und Qualität in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

14.02.2014

Kinder aus Suchtfamilien stärken

„Sucht in der Familie belastet oft besonders die Kinder. Um ihnen Schutz zu bieten, braucht es den politischen Willen, die Zusammenarbeit zwischen den Hilfesystemen zu erleichtern und pädagogische Fachkräfte zu einem achtsamen Umgang mit suchtbelasteten Familien zu befähigen“, erklärt AWO Vorstandmitglied Brigitte Döcker. Auf die Situation dieser Kinder hatte jetzt die bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien aufmerksam gemacht. Ihr Ziel war es, die gesellschaftliche Tabuisierung von Alkohol-, Medikamenten-, Spielsucht und anderen Abhängigkeitserkrankungen zu durchbrechen. Auch in vielen Einrichtungen der AWO haben Aktionen wie Workshops für Fach- und Lehrkräfte, Online-Chats für Jugendliche, Kreativnachmittage für Kinder oder Angebote für betroffene Eltern stattgefunden.

12.02.2014

Tanzsportnachmittag für junggebliebene Senioren

Königs Wusterhausen.
Im Seniorenclub der Arbeiterwohlfahrt in Königs Wusterhausen gibt es viel zu erleben! So auch am 6. Februar, denn zu den zahlreichen, regelmäßig stattfindenden Angeboten zählt auch der „Tanzsportnachmittag“ für jung gebliebene Seniorinnen und Senioren.

12.02.2014

Mit Sorgfalt und frauenpolitischem Blick: für eine rezeptfreie „Pille danach“

„Ein elementarer Bestandteil selbstbestimmter Sexualität ist die Verhütung. Deshalb sollte der Bundesratsbeschluss zur rezeptfreien Abgabe der sogenannten Pille danach in die Tat umgesetzt werden“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Bereits am 8. November 2013 hatte der Bundesrat beschlossen die Rezeptpflicht des Wirkstoffs Levonorgestel aufzuheben. Dieser kann bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden und wirkt als Mittel zur Notfallverhütung vor ungewollten Schwangerschaften.

12.02.2014

Pflegebedürftigkeit neu denken und umsetzen

„Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege unterstreichen einmal mehr den dringenden Bedarf einer grundlegenden Reform der Pflegeversicherung. Wir müssen die gewährten Leistungen überdenken und ein nachhaltiges Finanzierungskonzept aufstellen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Zahlen zeigen, dass im Jahr 2012 rund 439 000 Menschen Hilfe zur Pflege erhielten. Das entspricht einem Anstieg der Empfänger im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent und weist auf Lücken im System hin. Die Hilfe zur Pflege unterstützt pflegebedürftige Personen, die den notwendigen Pflegeaufwand nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können.

07.02.2014

"GEMEINSAM - LEBENDIG - WIDERSTÄNDIG: FRAUENGESCHICHTE(N) VON 1914 BIS 2014"

... - so lautet das Motto der Auftaktveranstaltung der 24. Brandenburgischen Frauenwoche. Sie findet statt am Donnerstag, 6. März 2014, 10-15 Uhr, im Refektorium des Schlosses Doberlug, Schlossplatz, in 03253 Doberlug-Kirchhain.

06.02.2014

Engagement braucht Förderung mit Augenmaß

„Engagement gelingt, wenn es zielgerichtet gefördert wird und günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Es empfiehlt sich genau zu schauen, was die Menschen antreibt und sie dort abzuholen.“

05.02.2014

AWO fordert: Minijobs nur mit Mindestlohn

„Der beschlossene Mindestlohn darf jetzt nicht durch Ausnahmeregelungen verwässert werden. Er muss auch uneingeschränkt für Minijobs gelten“, fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. „Grundsätzlich sind Minijobs einzudämmen, denn sie erfüllen nur selten die vielzitierte Brückenfunktion in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung“, ergänzt der Bundesvorsitzende.

31.01.2014

Schülerinterview in AWO Wohnstätte für Senioren

Cottbus.
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes führten Schülerinnen und Schüler der "Frierich-Wilhelm-Nevoigt-Grundschule" aus Cottbus, ein Schülerinterview zum Thema "Schule früher und heute" in der benachbarten AWO Wohnstätte für Senioren durch.

28.01.2014

Aufführung der "Vogelhochzeit" im AWO Seniorenzentrum

Calau.
Kaum war der Schnee weg, zwitscherten die ersten Frühlingsboten von den Dächern des AWO Seniorenzentrum in Calau. So aufgeregt wie sie den Frühling ankündigen wollen, so aufgeregt und fröhlich war das Kinderlachen am 28. Januar zu vernehmen.

28.01.2014

Ehemaligen-Cafe in AWO Spreewaldwerkstätten

Lübbenau/Spreewald
Ehemaligen-Cafe soll künftig zur Tradition in den AWO Spreewaldwerkstätten werden.

22.01.2014

AWO Sozialbarometer: Bürger fordern mehr Anerkennung für Soziale Arbeit

„Das aktuelle AWO Sozialbarometer zeigt, dass die Soziale Arbeit in der Bundesrepublik nicht nur gestärkt, sondern auch mehr Anerkennung erfahren muss“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. 98 Prozent der Befragten sprechen der Sozialen Arbeit für das zukünftige Funktionieren unserer Gesellschaft eine entscheidende Rolle zu. Und diese Auffassung ist unabhängig von der Altersgruppe, der Einkommensschicht und der Parteipräferenz   das unterstreichen die Zahlen.

22.01.2014

"Heimat erleben" - Winterferien mit dem AWO Freizeitladen

Lübbenau/Spreewald
Eine Entdeckungsfahrt durch das heimatliche Gebiet, die „1. Freizeitladen Winter-spiele – Olympia in Lübbenau“ oder „Nachts im Freizeitladen“. Diese und weitere Aktionen haben sich das Team des AWO Freizeitladens und die Jugendlichen gemein-sam für die bevorstehenden Winterferien überlegt.

20.01.2014

Nur ein erster Schritt. AWO zu neuen Rentenplänen

„Zwar sieht der vorgelegte Gesetzesentwurf Leistungsverbesserungen vor, allerdings profitieren von diesen nur wenige Menschen“, so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Heute wird ein Entwurf eines Gesetzes über Leistungsverbesserungen in der Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungsgesetz) im Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgestellt. „Die vorgelegten Änderungen wirken nur teilweise der wachsenden Altersarmut entgegen. Wir brauchen jetzt durchgreifende Reformschritte, die konsequent eine weitere Absenkung des Rentenniveaus verhindern“, unterstreicht Stadler.

14.01.2014

Die Realität erkennen, Kinderarmut bekämpfen

„Die repräsentative Umfrage von infratest dimap zur Kinderarmut in Deutschland zeigt, dass die Bevölkerung schon weiter ist als die Politik“, erklärt AWO Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler. Die heute veröffentlichte Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerk weist auf ein starkes Bewusstsein der Bevölkerung beim Thema Kinderarmut hin: 97 Prozent fordern für einkommensschwache Familien und ihre Kinder Lehrmittelfreiheit, über 80 Prozent plädieren nicht nur für kostenfreies Essen in Schulen und Kitas, sondern befürworten genauso kostenlose Ganztagsbetreuung in Schulen und Kitas. „Die Menschen haben eine genaue Vorstellung der Problemlage in Deutschland“, unterstreicht Stadler. „Wir müssen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche stärken, die entscheidend sind für deren Entwicklung.“

14.01.2014

Akzeptanz von sexueller Vielfalt in Schulen stärken

„Die ‚Akzeptanz sexueller Vielfalt‘ als Ziel im Bildungsplan 2015 festzuschreiben, ist ein richtiger Schritt der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg“, erklärt der AWO Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler. In einer demokratischen Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, unterschiedliche sexuelle Identitäten und Lebensentwürfe sensibel und vorurteilsfrei im Unterricht zu besprechen. „Dabei kommt es auch darauf an, bestehende Diskriminierungen zu thematisieren und Stereotype aufzubrechen“, betont Stadler. „Dieser Schritt ist längst überfällig.“ Die Arbeiterwohlfahrt versteht die Institution Schule als demokratischen, sicheren und inklusiven Ort, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur Klischees hinterfragen und diskutieren können, sondern auch Akzeptanz erfahren. Schließlich geht es auch darum, die Schule an die Lebensrealität der Kinder anzupassen.

08.01.2014

Ausschuss zur Armutseinwanderung braucht Sachlichkeit!

„Die aktuelle Debatte über die Zuwanderung in Deutschland leidet unter unsäglichem Populismus und undifferenzierten Darstellungen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Auslöser für den heute einberufenen Ausschuss war die Warnung vor Armutseinwanderung aufgrund der seit 2014 geltenden Freizügigkeit für EU-Bürgerinnen und Bürger aus Rumänien und Bulgarien. „Es ist mehr als bedauerlich, dass hier gezielt mit der Angst vor Armutseinwanderung gespielt wird, die jeglicher Faktenlage widerspricht“, betont Döcker. Deshalb fordert der AWO Bundesverband von dem heute eingesetzten Ausschuss zur Armutszuwanderung vor allem eine sachlich differenzierte Darstellung der Situation.

07.01.2014

14. gemeinsames Neujahrskonzert der AWO Landesverbände Berlin und Brandenburg in der Berliner Philharmonie

Schirmherren sind Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke

03.01.2014

2014 muss den Wert der sozialen Arbeit hervorheben!

„Der im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte flächendeckende gesetzliche Mindestlohn ist ein erster Schritt in Richtung einer gerechteren Arbeitsmarktpolitik. Darüber hinaus müssen wir weiterhin entschieden die Beschäftigten in der sozialen Arbeit stärken“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler mit Blick auf die Herausforderungen im nächsten Jahr. Die AWO hat dabei insbesondere die Rahmenbedingungen für soziale Arbeit im Blick. Diese haben sich mit der aufkommenden neoliberalen Steuerungslogik für die Leistungserbringer seit den neunziger Jahren verschlechtert. „Das gewünschte Ergebnis, durch mehr Wettbewerb effektivere soziale Arbeit zu gewährleisten und alte Strukturen auf Seiten der Einrichtungen aufzubrechen, ist längst eingetreten“, unterstreicht Stadler. „Was wir jetzt beobachten müssen, ist eine absurde Kostensenkungsstrategie zulasten der Beschäftigten. Ein unregulierter Wettbewerb im sozialen Bereich heißt häufig Einsparungen beim Personal, das hier 80 Prozent der Kosten ausmacht.“ Diese hochqualifizierten Mitarbeitenden in der sozialen Arbeit leisten beispielsweise in der Pflege oder in der Erziehung eine wertvolle und anspruchsvolle Arbeit für die Gesellschaft. Dafür müssen wir als Gemeinschaft Anerkennung aussprechen und diese auch entsprechend entlohnen.