AWO Brandenburg e.V.

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Informationen

Aktuelle Meldungen - Coronavirus SARS-CoV-2

04.06.2020

Arbeiterwohlfahrt begrüßt Konjunkturpaket

Die Bundesregierung hat ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern.

04.06.2020

Ein Computer für jedes Schulkind! AWO fordert schnelle Umsetzung des Sofortprogramms für digitale Lernmittel

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Unterricht auf absehbare Zeit aus einer Verzahnung von Präsenzunterricht und digitalem Lernen von zu Hause aus bestehen. Ein Problem sind allerdings die teils großen Unterschiede in der häuslichen Ausstattung der Schüler_innen mit digitalen Lerngeräten wie Tablet oder Computer. Geschätzt wird, dass in Schulen zum Teil bis zu 30 % aller Kinder über keine digitale Ausstattung und Internetzugang verfügen.

25.05.2020

Information zur Wiedereröffnung der Jugendeinrichtungen

Ab morgen starten wir mit einem eingeschränkten Jugendclubbetrieb. Seit Mitte März mussten wir die Clubs aufgrund der Corona-Pandemie schließen. Nun haben wir die Möglichkeit mit einem eingeschränkten Betrieb zu öffnen. 

20.05.2020

Medizinische Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in den Corona-Schutzschirm einbeziehen!

Medizinische Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen werden bislang in der Corona-Krise nicht finanziell abgesichert. Die Arbeiterwohlfahrt kritisiert das Versäumnis.

15.05.2020

AWO sieht weiteren Handlungsbedarf bei existenzsichernden Leistungen

Der Bundesrat hat am heutigen Freitag dem Sozialschutzpaket II zugestimmt. Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverband erklärt: „Mit dem Sozialschutzpaket II wurden weitere wichtige Maßnahmen verabschiedet, um den wirtschaftlichen und sozialen Härten durch die Corona-Pandemie zu begegnen. Die schrittweise Anhebung des Kurzarbeitergeldes, die Ausweitung der Hinzuverdienstgrenzen und die Verlängerung des Arbeitslosengeld I sind insgesamt begrüßenswerte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Wir begrüßen außerdem Verbesserungen im Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG): Das Gesetz sieht nun auch den Schutz für soziale Dienstleister im Bereich der Frühförderung und Früherkennung vor.“

15.05.2020

AWO zum Tag der Familie: Familien müssen auch nach der Krise gestärkt werden

Viele Familien erleben durch die Pandemie große Belastungen. Zum Internationalen Tag der Familie betont die Arbeiterwohlfahrt, dass viele davon nicht neu seien – sondern die Krise nur das Brennglas auf bestehende Probleme hält. Familien müssten endlich besser unterstützt werden, fordert der Verband.

14.05.2020

AWO Bundesverband unterstützt Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie und befürchtet zunehmende soziale Isolation von LGBTI* durch Maßnahmen zur Kontaktreduzierung

Zum diesjährigen Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am 17.05., kurz IDAHOT, werden die meisten geplanten Aktionen auf Grund der aktuellen Vorsichtsmaßnahmen nicht oder nur eingeschränkt stattfinden können. Umso wichtiger ist es daher aus Sicht der Arbeiterwohlfahrt, an diesem Tag Solidarität mit allen Opfern von Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie zu zeigen.

13.05.2020

Neue Einsatzstellenbörse für FSJ und BFD bei der AWO: Jetzt ganz einfach den richtigen Platz finden!

Damit Interessierte schnell und komfortabel auch online die richtige Einrichtung für ihren Freiwilligendienst bei der AWO finden, gibt es auf der Webseite awo-freiwillich.de nun eine komplett neue Einsatzstellenbörse.

12.05.2020

Große Belastung für Pflegekräfte - AWO und ASB Brandenburg erwarten künftig strukturiertes und sorgsames Vorgehen bei weiteren Öffnungen der stationären Pflegeeinrichtungen

Die am vergangenen Wochenende in Kraft getretenen Lockerungen bei den Besuchsregelungen in stationären Pflegeeinrichtungen und anderen Wohnangeboten haben den Mitarbeitenden der Einrichtungen viel abverlangt. So hatten die Träger von Freitag 17:30 Uhr bis Samstag 09:00 Uhr Zeit, um sich nicht nur mit den gelockerten Besuchsmöglichkeiten vertraut zu machen, sondern auch, um alle dringend notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um Hygienevorschriften einzuhalten.

12.05.2020

AWO dankt allen Pflegenden zum Internationalen Tag der Pflege

Spätestens mit der vom SARS-CoV-2-Virus verursachten Pandemie ist klar geworden, wie wichtig die Arbeit der Pflege für unsere gesamte Gesellschaft ist – sie ist systemrelevant. Während andere Branchen in den Lockdown gingen, machten die Pflegenden unter hohem persönlichem Risiko für sich und ihre Angehörigen weiter.

11.05.2020

AWO sagt Danke: „Kitas sind systemrelevant“

Die Arbeiterwohlfahrt fordert zum heutigen Tag der Kinderbetreuung sichere Arbeitsplätze für Erzieherinnen und Erzieher, die ihnen verlässliche Rahmenbedingungen bieten.

08.05.2020

Europatag 2020 - Gemeinsame und solidarische Lösungen auf EU-Ebene zur Bekämpfung der Corona-Krise notwendig

Am morgigen 9. Mai feiern die Europäerinnen und Europäer den Europatag. Die AWO nimmt diesen besonderen Tag zum Anlass und bekräftigt ihr Bekenntnis zur Europäischen Union. “Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist es wichtig, dass die Europäische Union zusammen steht und solidarische Lösungen findet, um die Krise gemeinsam zu überwinden”, bekräftigt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler und fügt hinzu: “Zu Beginn der Corona-Krise war zu beobachten, dass die Mitgliedstaaten nationale Interessen in den Vordergrund stellten. Es zeigt sich jedoch immer mehr, dass nationale Alleingänge zunehmend einem koordinierten Vorgehen auf europäischer Ebene weichen. Das ist eine positive Entwicklung”

07.05.2020

Solidarität muss praktisch werden: AWO fordert eine menschenwürdige Unterbringung für Geflüchtete!

Der Zustand in Moria auf der Insel Lesbos und in den anderen Lagern ist desaströs und verschlechtert sich von Tag zu Tag. Wo es an allem fehlt, um die grundlegendsten Bedarfe zu erfüllen, ist an Vorkehrungen für das Einhalten von Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung einer Infektion an Covid-19 gar nicht zu denken.

05.05.2020

AWO fordert: Menschen mit Behinderung besser schützen!

Am heutigen europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen fordert die AWO Solidarität in Form von finanzieller, technischer und personeller Hilfe, die den Schutz und die Gesundheit besonders vulnerabler Personengruppen gewährleistet.

02.05.2020

100 Euro mehr sofort: Verbände fordern Soforthilfe für arme Menschen

In einem gemeinsamen Aufruf fordern bundesweite Verbände und Organisationen 100 Euro monatliche Soforthilfe für Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind.

Bilder für die Freunde
30.04.2020

Bilder für die Freunde

Lübben (Spreewald).
Am Zaun der Lübbener AWO Integrationskita „Sonnenkinder“ hängt ein liebe-voller Gruß für die Kinder, die derzeit leider nicht in die Kita dürfen.

30.04.2020

Kritik am Sozialschutz-Paket II: AWO fordert mehr Hilfe für arme Menschen

Mit dem gestern beschlossenen Sozialschutz-Paket II wurden wichtige Regelungen getroffen. Diejenigen, die am dringendsten Hilfe benötigen, bleiben aber außen vor. Armen Menschen und vor allem Kindern hilft das Paket nicht in der Not. Die Arbeiterwohlfahrt hat den Gesetzesentwurf geprüft und fordert in einer Stellungnahme Nachbesserungen.

30.04.2020

1. Mai: Für Solidarität untereinander und mehr Lohn für Sorgearbeit

Der morgige 1. Mai ist als Tag der Arbeit fest verankert in unserer Ideengeschichte und historisch erwachsen aus der weltweiten Arbeiterbewegung.

Wir sind weiterhin für Sie da
29.04.2020

Wir sind weiterhin für Sie da

Unsere AWO Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Zossen unterstützt Familien auch während der Corona-Krise und bietet Telefonberatungen an.

29.04.2020

Volle Prämie für Pflegekräfte ist in Gefahr

Die geplante Prämie von bis zu 1500 Euro für Beschäftigte in der Pflege soll nach Plänen der zuständigen Bundesministerien zu einem Drittel von Pflegeeinrichtungen und Ländern finanziert werden. Die Arbeiterwohlfahrt fordert, dass zumindest für gemeinnützige Unternehmen der länderseitige Finanzierungsanteil der Prämie obligatorisch ist.

27.04.2020

AWO fordert schrittweise Kita-Öffnung mit Augenmaß

Die Arbeiterwohlfahrt fordert eine schrittweise Öffnung der Kitas unter klaren Rahmenbedingungen zum Schutz von Mitarbeitenden, Kindern und Familien.

24.04.2020

AWO fordert klare Rahmenbedingungen für die schrittweise Kita-Öffnung

Die Arbeiterwohlfahrt hat gestern Forderungen an eine  Öffnung von Kitas während der Corona-Pandemie beschlossen. Eine schrittweise Öffnung muss angestrebt werden. Sie darf aber nicht auf dem Rücken der Mitarbeitenden geschehen. Betreuungsstandards und Arbeitsbedingungen müssen Arbeitsschutz und kindliche Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtigen. Die Familien müssen in dieser belastenden Situation mit bedacht werden.

23.04.2020

Gemeinsamer politischer Appell: Materielle Absicherung armer Kinder und Familien gewährleisten!

Kinder und Familien müssen in der Corona-Krise materiell abgesichert sein, die Notbetreuung muss ausgeweitet werden. Das fordert die Arbeiterwohlfahrt gemeinsam mit mehreren Wohlfahrts-, Kinderrechts- und Familienverbänden sowie der Nationalen Armutskonferenz.

Brandenburger SchulCloud am AWO Bildungszentrum gestartet
21.04.2020

Brandenburger SchulCloud am AWO Bildungszentrum gestartet

Lübbenau/Spreewald.
Das AWO Bildungszentrum ist nach arbeitsintensiver Einführung der SchulCloud auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Staatstheater Cottbus begeistert mit einem Ständchen
21.04.2020

Staatstheater Cottbus begeistert mit einem Ständchen

Cottbus.
Doris Tuchan, Orchesterinspektorin des Staatstheaters Cottbus, überraschte Bewohnerinnen und Bewohner der AWO Wohnstätte für Senioren mit einem kleinen Ständchen.

21.04.2020

Arbeiterwohlfahrt kritisiert geplanten Kauf von Kampfjets scharf

Die Bundesverteidigungsministerin plant den Ankauf von Kampfflugzeugen für die Bundeswehr in den USA. Damit wird ein angeblicher Ersatzbedarf für die alten Tornados gedeckt. Die Arbeiterwohlfahrt kritisiert diesen Vorstoß entschieden.

Kita „to go“
20.04.2020

Kita „to go“

Lübbenau/Spreewald.
Wir bleiben in Kontakt! So der treibende Gedanke des Teams der AWO Kita „Diesterweg“ aus Lübbenau.

17.04.2020

AWO Brandenburg startet in Zeiten von Corona kostenlose Beratungshotline für Mitarbeitende der sozialen Arbeit

Die zunehmende Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat das Land Brandenburg weiterhin fest im Griff. Die Zahl der (Neu-) Infektionen und Todesfälle steigt, wenn auch langsamer als zuvor. Die derzeitige Situation hat drastische Auswirkungen auf das tägliche Leben. Besonders betroffen sind die Mitarbeitenden in den stationären Einrichtungen und vielfältigen ambulanten Diensten der sozialen Arbeit, beispielsweise Pflegeeinrichtungen, Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen sowie Kinder- und Jugendwohneinrichtungen. Um deren Ängsten, Sorgen und Nöten zu begegnen, startet die AWO Brandenburg eine kostenlose Beratungshotline.

Wir sagen Danke!
07.04.2020

Wir sagen Danke!

Cottbus.
Die "Lausitzer Hobbyquilter" und das Nähstübchen des Cottbuser Staatstheater überreichten der AWO Wohnstätte für Senioren zahlreiche selbstgenähte Mund-Nasen-Masken.

02.04.2020

Applaus reicht nicht – Pflegende brauchen endlich genügend Schutzkleidung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) fordert eindringlich genügend Schutzmaterial für die Altenhilfe, das Gesundheitswesen und Einrichtungen für Behinderte. Auch in der dritten Woche der Corona-Pandemie ist es nicht gelungen, ausreichend Schutzkleidung und Masken für alle Diejenigen zu beschaffen, die sich um besonders hilfebedürftige Menschen kümmern.

02.04.2020

AWO fordert mehr Anerkennung für Pflegekräfte – auch finanziell

In der Corona-Krise zeigen sich Ungerechtigkeiten besonders deutlich: Während Menschen allabendlich von Balkonen systemrelevante Berufe beklatschen, sind es diese Berufe, die in Deutschland besonders schlecht bezahlt werden. Nicht zufällig sind es Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten.

26.03.2020

AWO Brandenburg sagt DANKE für die schnellen und konkreten Finanzierungszusagen des Landes für die Kitas

Mit der Corona-bedingten Anordnung zur Schließung der Kindertagesbetreuungseinrichtungen am Mittwoch, den 18. März 2020, durch das Land Brandenburg entstand bei den mehr als 25.500 pädagogischen Fachkräften nicht zuletzt auch die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz. In den 1.900 Kindertagesstätten wird seitdem von den sonst über 203.000 Kindern nur noch ein Bruchteil im Rahmen der Notfallbetreuung betreut. Am heutigen Tag kam endlich die erlösende Nachricht: Das Land wird seine Finanzierungszusage einhalten und auf dem bisherigem Niveau weiterzahlen.

25.03.2020

Arbeiterwohlfahrt begrüßt Beschluss des Bundestages über Sozialschutzpaket

Mit dem heutigen Beschluss über das Sozialschutzpaket hat neben der Bundesregierung auch der Bundestag dafür gestimmt, die Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege in der Krise zu sichern.

25.03.2020

Dramatischer Mangel an Schutzkleidung - AWO fordert sofortiges Handeln der Bundesregierung

Aus ganz Deutschland melden Pflegeeinrichtungen einen eklatanten Mangel an Schutzkleidung. Schutzkleidung ist dringend notwendig zum Schutz der Mitarbeitenden und derjenigen, die gepflegt werden. Sie sind besonders verletzlich.

24.03.2020

Familien nicht aus dem Blick verlieren

Die Folgen der Pandemie treffen arme Familien und Menschen mit Behinderungen samt ihren Familien besonders. Die Arbeiterwohlfahrt fordert, ihre Bedürfnisse bei geplanten Maßnahmen in den Mittelpunkt zu stellen.

23.03.2020

Freie Wohlfahrtspflege unter Rettungsschirm der Bundesregierung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) begrüßt den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts, die Arbeit ihrer gemeinnützigen Träger unter den Schutz des Corona-Rettungsschirms zu nehmen. „Das sichert die Existenz unserer Angebote und Einrichtungen, aber vor allem nützt es den Millionen Menschen, denen wir täglich Hilfe leisten“, sagt BAGFW-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

21.03.2020

Verbände warnen: Ohne Hilfen kollabiert die soziale Infrastruktur

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland fordern die Bundesregierung dringend auf, schnellstmöglich die akut gefährdeten sozialen Dienste zu sichern. In einem Papier an das Bundeskanzleramt schildern sie die Situation und warnen vor einem Wegbrechen der sozialen Infrastruktur mit massiven Konsequenzen für unzählige Menschen, die darauf angewiesen sind.

21.03.2020

AWO zum Welt-Down-Syndrom-Tag: Diskriminierungsfreiheit auch in der medizinischen Versorgung sichern

Zum heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag mahnt die Arbeiterwohlfahrt, keine potenzielle Risikogruppe aus dem Blick zu verlieren.

19.03.2020

AWO fordert Maßnahmen zum Erhalt der sozialen Infrastruktur

Die Arbeiterwohlfahrt fordert mit Blick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie Maßnahmen zum Erhalt der sozialen Infrastruktur in Deutschland. Diese sei in der Krise massiv gefährdet und müsse im Interesse der ganzen Gesellschaft geschützt werden.

19.03.2020

AWO fordert barrierefreie Informationen zum neuartigen Coronavirus

Der neuartige Coronavirus Covid-19 ist vor Wochen in Deutschland angekommen. Die AWO begrüßt die von der Bundesregierung und den Ländern bisher getroffenen Maßnahmen und kontinuierliche Kommunikation. Der AWO Bundesverband mahnt aber mehr Aufmerksamkeit für Barrieren an, so Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes.

18.03.2020

AWO ruft zu Solidarität und Selbstschutz auf

Bund, Länder und Kommunen verstärken täglich ihre Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen. Dennoch erkranken derzeit immer mehr Menschen.

17.03.2020

AWO zum Equal Pay Day: Systemrelevante Arbeit darf nicht arm machen!

Anlässlich des heutigen Equal Pay Days erklärt der Vorstandsvorsitzende des AWO Bundesverbandes, Wolfgang Stadler: „Man könnte vielleicht denken, dass unsere Gesellschaft im Angesicht der Pandemie schwerwiegendere Probleme hat als die Ungleichbezahlung von Männern und Frauen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Lohnlücke entsteht auch dadurch, dass Frauen in Berufen arbeiten, die weniger hohe Gehälter mit sich bringen. In der Pflege, den Kindergärten, den Supermärkten, den Schulen - überall dort sind Frauen in der Überzahl. Wie kann es sein, dass ihr Beitrag systemrelevant ist, aber ihr Lohn zum Teil nicht einmal zum Leben reicht? Jetzt zeigt sich: Die - überwiegend- Männer in den Werkshallen bekommen Kurzarbeitergeld, die - vor allem - Frauen in den Pflegeheimen müssen ihren Job machen, trotz Angst vor Ansteckung. Denn ohne sie würde es nicht gehen.