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AWO unterstützt Berufliche Integration

03.12.2013 „Der dringende Handlungsbedarf ergibt sich aus der Tatsache, dass in Deutschland 7,5 Millionen Menschen zu den sogenannten funktionalen Analphabeten zählen“, erklärt AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler. Das hatte die leo.-Studie der Universität Hamburg herausgestellt. Zu funktionalen Analphabeten zählen Menschen, die zwar einzelne Buchstaben, Wörter oder auch Sätze schreiben können, ihre Kenntnisse reichen jedoch nicht aus, um Texte zu schreiben oder sinnerfassend zu lesen. Nur 56 Prozent der funktionalen Analphabeten gelingt es eine qualifizierende Ausbildung abzuschließen. Das erschwert den Zugang zum Arbeitsmarkt.

„Wir wollen das Problem angehen und den Menschen helfen. Deshalb ist die AWO Projektpartner in dem Projekt GRUBIN des Deutschen Volkshochschul-Verbands“, ergänzt der Bundesvorsitzende. Das Projekt initiiert Berufsbezogene Lese- und Schreibförderung. Dabei erarbeiten die Bildungs- und Beschäftigungsträger gemeinsam mit dem Volkshochschulverband Konzepte. „Es geht darum, dass Lese- und Schreibschwierigkeiten bei Teilnehmenden von Beschäftigungsprojekten früh erkannt werden. Dann kann man diese einschätzen, ansprechen und verbessern.“ Konkrete Schritte zur Förderung und nachhaltigen Begleitung von Menschen mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben wurden in dem Workshop-Konzept erarbeitet. Dieses finden Sie hier [...] online.