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AWO fordert Frauen zum Wählen auf

21.07.2017
Neun Wochen vor der Bundestagswahl ruft die AWO gemeinsam mit über 40 Frauenverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Frauen in Deutschland dazu auf, bei der Bundestagswahl 2017 ihre Stimmen abzugeben.

„Vor fast 100 Jahren haben Frauen das Wahlrecht mühsam erkämpft. Nun gilt es, dieses Recht zu nutzen und eine Wahlentscheidung zu treffen, die Demokratie und Frauenrechte stärkt“, erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes. „Derzeit erstarken antidemokratische, rechtspopulistische Kräfte in Deutschland, die Vielfalt, Freiheit und Gleichberechtigung gefährden. In der Tradition der AWO-Gründerin Marie Juchacz sehen wir uns in einer ganz besonderen Verantwortung, für diese Werte einzutreten.“

Die AWO-Gründerin Marie Juchacz war eine der Vorkämpferinnen des Frauenwahlrechts und sprach als erste weibliche Abgeordnete vor einem deutschen Parlament.

Die AWO engagiert sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter etwa durch die Forderung nach einer Aufwertung sozialer Berufe, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Zudem setzt sie sich für einen individuellen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt ein. In ihren Einrichtungen und Diensten, wie Frauenhäusern und Schwangerschaftsberatungsstellen, unterstützt die AWO Frauen dabei, ihren Lebensweg selbstbestimmt und sicher zu gehen.

Im Rahmen ihres Wahlcountdowns leitet die AWO seit dem 03. Juli 2017 jeweils montags durch ein Drei-Fragen-Interview eine Themenwoche ein. Neun Wochen vor der Wahl beginnt am Montag die Themenwoche „Frauen und Familie“ mit Interviews, Blogbeiträgen und Kommentaren zu politischen Fragestellungen. Alle Informationen dazu gibt es unter awo.org.