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AWO Bundesverband zeichnet Nachhaltigkeitsprojekte aus

10.03.2021
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Quelle: AWO Bundesverband e. V.
Gestern verlieh der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt den „Wir-Arbeiten-Dran“-Preis für den Einsatz für nachhaltiges Engagement. Aus 120 Projekten überzeugte das Projekt „R.A.P. Rhymes Against Pollution“ des AWO Kreisverbandes Wesel sowohl die Jury als auch die Teilnehmenden der auf Facebook durchgeführten Online-Abstimmung.

Bei R.A.P. machen Schüler*innen der Klassen 2-4 im Song „Unsere Erde“ auf Umweltverschmutzung und alles, was Kinder dazu beschäftigt, aufmerksam. Unterstützt wurde die Umsetzung durch einen Künstler vor Ort. Rhymes Against Pollution schafft so Bewusstsein für Nachhaltigkeit über ein Sprachrohr, mit dem sich Kinder identifizieren können – und das zum Nachdenken anregt. Das in diesem Rahmen produzierte Musikvideo gibt Einblicke in das Projekt.

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Auf der Kampagnenwebseite wirarbeitendran.awo.org hatten sich seit September 2020 über 120 AWO-Projekte und -Initiativen sichtbar gemacht, die Nachhaltigkeit in allen Dimensionen aufgreifen und einen Beitrag zur Umsetzung der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung vor Ort leisten. Aus diesen wurden 15 Projekten mithilfe der Kriterien Innovation, Inklusion, Reichweite, Wirksamkeit und Verständnis von Nachhaltigkeit ausgewählt.

„Es ist eine Freude, zu sehen, mit wieviel Begeisterung und Engagement im Verband Projekte zum Thema Nachhaltigkeit partizipativ und inklusiv umgesetzt werden. Das ist AWO!“, erklärt dazu Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes, „Genau diesen Einsatz und diese Ideenvielfalt brauchen wir in unserer Gesellschaft, um die Herausforderung, unser aller Leben nachhaltiger zu gestalten, meistern zu können.“

Eine Online-Abstimmung durch die AWO-Facebook-Community resultierte in 6 Projekten, die ins Finale des Wir arbeiten dran-Preises einzogen. Ziel der Preisverleihung war, die Projekte sichtbar zu machen, ihr Engagement wertzuschätzen und den Best-Practise-Charakter der Projekte herauszustellen. Eine externe Expert*innen-Jury vergab im Rahmen der Preisverleihung Punkte an die Finalist*innen.

Die Jurymitglieder waren:

  • Marie-Luise Abshagen (Forum Umwelt und Entwicklung, SDG-Expertin)
  • Prof. Peter Stepanek (FH Campus Wien, Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement in der Sozialwirtschaft)
  • Dr. Viola Muster (TU Berlin, Schwerpunkt u.a. Nachhaltigkeitsinnovationen & Transformationsprozesse in Unternehmen)

Aus den Begründungen der Jury:

„Verbindung von Anti-Rassismus und Umweltschutz, Bildung und Aktivismus, Musik und Politik; toll, dass die Kinder so engagiert selbst mitwirken und dadurch viel Selbstbefähigung und Empowerment erleben.“ (Marie-Luise Abshagen)

„Das Projekt verbindet kulturelle Bildung mit Umweltschutz, fördert Sozialkompetenz, Umweltschutz in kinder- und jugendgerechter Sprache.“ (Peter Stepanek)

„(…) Die Idee ist in hohem Maße übertragbar auf andere Einrichtungen mit Kindern und Jugendlichen, kann öffentlichkeitswirksam präsentiert werden und andere zum Mitmachen und weitführen anregen.“ (Viola Muster)

Die weiteren Projekte im Finale waren:

Die Kampagne #WirArbeitenDran

Allen Menschen stehen politische, soziale, bürgerliche, kulturelle und wirtschaftliche Grundrechte zu. Unsere Kampagne „Wir arbeiten dran“ stellt die Gemeinsamkeiten der Agenda 2030 und unserer Grundsätzen heraus und zeigt, was nachhaltige Entwicklung für uns in der Praxis bedeutet.